Theaterstück rollt den Cum-Ex-Skandal auf
„Geld. Gier. Macht“ am 25. Februar in Geldern
GELDERN. Ende Februar wird auf der Bühne des Lise-Meitner-Gymnasiums ein spektakulärer Kriminalfall zu sehen sein, der lose auf einer wahren Begebenheit beruht: Beim Theaterstück „Geld. Gier. Macht“ wird der Fall „Cum-Ex“ thematisiert.
Das Schauspiel von Stefan Zimmermann begleitet die leitende Bankangestellte Lena, die ihrem Mann Emil in der Neujahrsnacht 2012 eröffnet, dass ihr bestimmte Geschäfte ihrer Bank unseriös vorkommen. Der gemeinsame Freund Lambert, von Beruf Steueranwalt, klärt Lena auf, dass Steuerbetrug in ungeheurem Ausmaß längst zu den „normalen“ Geschäften vieler Banken und Fonds gehört. Der Staat wird mit dem Geschäftsmodell „Cum-Ex“ aus purer Geldgier systematisch um Milliarden betrogen. Lambert war selber daran beteiligt und will jetzt aussteigen. Lena beschließt, aktiv zu werden. Ihr Mann, ihre beste Freundin Carla und der IT-Berater Benjamin wollen sie dabei unterstützen. Sie müssen allerdings erkennen, dass die Erfinder des Modells offenbar bestens vernetzt sind und Beziehungen bis in höchste Kreise pflegen. Kein leichtes Unterfangen.
„Der Ablauf der CUM-EX-Geschäfte ist aus der Realität gegriffen. Ein Theaterstück ist allerdings kein investigativer Journalismus, und mit dieser Freiheit entwickelt Stefan Zimmermann raffiniert und mit durchdringendem Blick einen ebenso spannenden wie unterhaltsamen Politkrimi; ohne den ,echten‘ Beteiligten direkt auf den Schlips zu treten“, heißt es vom Veranstalter. Inszeniert wird das Stück vom a.gon Theater aus München.
Das Schauspiel wird am Mittwoch, 25. Februar, ab 20 Uhr in der Aula des Lise-Meitner-Gymnasiums (Friedrich-Nettesheim-Weg 6-8) aufgeführt. Karten sind ab 11,50 Euro im Kulturbüro der Stadt Geldern (Hartstraße 4-6), telefonisch unter 02831/398444 oder per Mail an kultur@geldern.de erhältlich.
„Geld. Gier. Macht“ wird am 25. Februar in der Aula des Lise-Meitner-Gymnasiums aufgeführt.Foto: Veranstalter