Theater im Gocher Kastell: „Andorra“ nach Max Frisch
Parabel über Alltagsrassismus, Ausgrenzung und Antisemitismus
GOCH. Die Burghofbühne Dinslaken führt am Dienstag, 28. April, 20 Uhr, das Theaterstück „Andorra“ im Gocher Kastell auf. Max Frischs Parabel über Alltagsrassismus, Ausgrenzung und Antisemitismus zeigt eindrücklich, wie eine Gesellschaft sich in Angst verliert und die Ausgrenzung des vermeintlich Fremden immer mehr zunimmt. Eigentlich hat keiner der Bewohner von Andorra etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei nur einfach anders, weil er ja „Jud“ ist. Andri versteht, dass für ihn andere Regeln gelten und alles immer ein bisschen schwieriger ist. Als er die Tochter des Lehrers heiraten möchte, kommt ans Licht, dass der Lehrer in Wirklichkeit Andris leiblicher Vater ist und er somit keineswegs Jude. Über Nacht wird Andorra von den „Schwarzen“ angegriffen. Angst und Unsicherheit machen sich breit. Sie verkünden: „Alle, die keine Juden sind, haben nichts zu befürchten.“ Und natürlich finden sie ihren Juden...Tickets zum Preis von zehn Euro sind im Vorverkauf bei der Kultourbühne im Haus zu den Fünf Ringen erhältlich. Die Kultourbühne ist unter Telefon 02823/320-202 oder per E-Mail an kultourbuehne@goch.de erreichbar. Alternativ können die Tickets auch online im Veranstaltungskalender erworben werden.
„Andorra“ wird am 28. April im Gocher Kastell gezeigt. Foto: Martin Büttner