Tag der Kinderbetreuung
Stadt Kleve sagt „Danke“ an über 500 Fachkräfte
KLEVE. Ob in der Kita oder in der Kindertagespflege – täglich setzen sich in Kleve 524 Fachkräfte mit Herzblut für die kleinsten Bürger der Schwanenstadt ein. Anlässlich des bundesweiten „Tages der Kinderbetreuung“ am 11. Mai rückt das Jugendamt der Stadt Kleve diese unverzichtbare Arbeit in den Fokus und bedankt sich ausdrücklich für das außerordentliche Engagement.
„Die Arbeit der pädagogischen Fachkräfte ist weit mehr als reine Betreuung. Sie ist das Fundament unserer frühkindlichen Bildungslandschaft“, betont das Jugendamt der Stadt Kleve. Die Erzieher und Tageseltern leisten jeden Tag einen entscheidenden Beitrag zur individuellen Entwicklung der Kinder und ermöglichen oftmals erst die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern im Stadtgebiet.
Die Anforderungen an die Kinderbetreuung in Kleve sind in den letzten Jahren massiv gestiegen. Ein Blick auf die Statistik (Stichtag 1. März 2025) verdeutlicht die Dynamik: Aktuell sind 472 Personen in den Kindertageseinrichtungen tätig – ein beeindruckender Zuwachs von rund 70 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Jahrzehnt. Die Zahl der betreuten Kinder stieg im selben Zeitraum um 28,67 Prozent.
Dass der Personalbedarf deutlich stärker gestiegen ist als die Kinderzahl, hat einen fachlichen Grund: Die Kinder in den Einrichtungen werden immer jünger. „Die Anzahl der unter dreijährigen Kinder in Kitas hat sich in den letzten zehn Jahren nahezu verdreifacht“, erläutert Markus Koch, Leiter des Jugendamtes der Stadt Kleve. „Dieser Ausbau der U3-Betreuung ist ein wichtiger gesellschaftlicher Schritt, bedeutet aber auch einen deutlich höheren Personalaufwand und spezialisierte pädagogische Konzepte.“
Das Jugendamt nutzt den Aktionstag ganz bewusst, um die Arbeit der Fachkräfte hinter den Kulissen zu würdigen. Die Stadt Kleve sieht es auch künftig als zentrale kommunale Aufgabe, eine qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte Betreuung sicherzustellen und die Rahmenbedingungen für die zahlreichen Fachkräfte weiter zu stärken.
Foto: Rüdiger Dehnen