Stolperschwelle wieder auf Hochglanz gebracht
Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
BEDBURG-HAU. 2024 verlegte der Künstler Gunter Demnig am Bahnhof Bedburg-Hau eine Stolperschwelle zum Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Regimes.
Von hier aus wurden zwischen 1940 und 1944 mehr als 2.500 Patienten der damaligen Rheinischen Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Bedburg-Hau in andere Anstalten oder direkt in Tötungsanstalten wie Grafeneck oder Brandenburg/Havel transportiert und ermordet. Am 27. Januar wird bundesweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Aus diesem Anlass haben Mitglieder des Fördervereins Bedburger Begegnungspark am 17. Januar die Stolperschwelle wieder auf Hochglanz gebracht. Einer der Schwerpunkte der Arbeit vom Förderverein ist die Erinnerungskultur. Eine Arbeitsgruppe des Vereins beschäftigt sich mit der dunklen Geschichte des Kinikgeländes.
Als Hinweis: am 4. Februar um 19 Uhr lädt der Förderverein Bedburger Begegnungspark zur Jahreshauptversammlung in die Bahnhofsgaststätte in Bedburg-Hau ein. Nicht nur Mitglieder auch weitere Interessierte sind eingeladen, um sich an dem Abend weiter über die Arbeit des Fördervereins zu informieren. Weitere Infos auf www.bedburger-begegnungspark.de oder per E-Mail info@bedburger-begegnungspark.de.
Mitglieder des Fördervereins haben die Stolperschwelle wieder auf Hochglanz gebracht. Foto: Förderverein Bedburger Begegnungspark