Einer der Schwerpunkte der Arbeit vom Förderverein ist die Erinnerungskultur. Foto: Förderverein
20. Januar 2025 · Bedburg-Hau

Stolperschwelle glänzt wieder

Mitglieder des Fördervereins Bedburger Begegnungspark haben die Stolperschwelle wieder auf Hochglanz gebracht

BEDBURG-HAU. Im Juni 2024 verlegte der Künstler Gunter Demnig am Bahnhof Bedburg-Hau eine Stolperschwelle zum Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Von hier aus wurden zwischen 1940 und 1944 mehr als 2.500 Patienten der damaligen Rheinischen Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Bedburg-Hau in andere Anstalten oder direkt in Tötungsanstalten wie Grafeneck oder Brandenburg/Havel transportiert und ermordet. Am 27. Januar wird bundesweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Aus diesem Anlass haben Mitglieder des Fördervereins Bedburger Begegnungspark die Stolperschwelle wieder auf Hochglanz gebracht. Einer der Schwerpunkte der Arbeit vom Förderverein ist die Erinnerungskultur. Eine Arbeitsgruppe des Vereins beschäftigt sich mit der dunklen Geschichte des Kinikgeländes.Am Freitag, 31. Januar, um 19 Uhr lädt der Förderverein Bedburger Begegnungspark in die Bücherei St. Nicolai, Jan-Joest-Straße 12, Kalkar ein. Alle Interessierten werden dann von der Autorin Charlotte Giesbers-Reijngoudt und dem Fotofragen Alfred Derks durch das neu erschienene Buch „Die LVR-Klinik Bedburg-Hau in Geschichte(n) und Bildern“ geführt. Der Eintritt ist frei.

Einer der Schwerpunkte der Arbeit vom Förderverein ist die Erinnerungskultur. Foto: Förderverein