"Modernes Krankenhaus Emmerich, spezialisiert auf Lungenmedizin, St.-Willibrord-Spital"
27. Mai 2026 · Emmerich

Start des Lungenkrebs-Screenings stärkt Früherkennung

Das St.-Willibrord-Spital Emmerich übernimmt zentrale Rolle bei der Abklärung auffälliger Befunde.

EMMERICH. Mit dem Start des bundesweiten Lungenkrebs-Screenings für Risikopatienten wird die Früherkennung einer der häufigsten Krebserkrankungen deutlich gestärkt. Ziel der Früherkennung mittels Niedrigdosis-Computertomografie (Niedrigdosis-CT) ist es, Lungenkrebs schon im frühen Stadium zu erkennen. Das St.-Willibrord-Spital Emmerich übernimmt in diesem Versorgungsprozess eine zentrale Rolle: die weiterführende fachpneumologische Abklärung auffälliger Befunde.

Das strukturierte Screening richtet sich insbesondere an langjährige Raucher und erfolgt zunächst in spezialisierten radiologischen Einrichtungen. Zeigt sich dabei ein auffälliger Befund, schließt sich eine weiterführende medizinische Abklärung an.

„Ein auffälliger Befund im Screening ist zunächst ein Warnsignal, nicht mehr und nicht weniger“, erklärt Dr. med. Wiebke Dohrn, geschäftsführende Chefärztin der Innere Medizin. „Unsere Aufgabe ist es, diesen Befund schnell, strukturiert und mit hoher diagnostischer Sicherheit abzuklären. Dabei setzen wir auf moderne Verfahren und langjährige Erfahrung in der Lungenmedizin. Mit unserer Klinik für Innere Medizin, speziell der Pneumologie, sind wir der professionelle Ansprechpartner für die klinische Abklärung bei einem auffälligen Befund eines Lungenkrebs-Screenings.“

In der klinischen Diagnostik kommen je nach Fragestellung unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Ziel ist es, möglichst rasch Klarheit zu schaffen und unnötige Belastungen für die Patienten zu vermeiden.

Auch die Geschäftsführung sieht im neuen Screening-Angebot einen wichtigen Fortschritt in der medizinischen Versorgung der Region. „Die Einführung des Lungenkrebs-Screenings ist ein bedeutender Schritt für die Früherkennung“, sagt Iris Nötling, Geschäftsführerin des St.-Willibrord-Spitals Emmerich. „Als fachkundige Klinik vor Ort stellen wir sicher, dass Patientinnen und Patienten mit auffälligen Befunden schnell Zugang zu einer qualifizierten Abklärung direkt hier in der Region erhalten.“

Da Lungenkrebs im frühen Stadium häufig keine eindeutigen Beschwerden verursacht, bleibt die Erkrankung oft lange unentdeckt. Umso wichtiger ist es, Vorsorgeangebote wahrzunehmen und auffällige Befunde konsequent abklären zu lassen.

Das St.-Willibrord-Spital Emmerich steht Betroffenen dabei als Ansprechpartner für die zeitnahe klinische Abklärung zur Seite. Termine können Patienten über die Zentralambulanz unter Telefon 02822/73-7373 und per E-Mail an zentralambulanz@kh-emmerich.de reservieren.

Das Krankenhaus in Emmerich setzt auf moderne Verfahren und langjährige Erfahrung in der Lungenmedizin. Foto: St.-Willibrord-Spital Emmerich