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3. April 2025 · Rheinberg

St. Evermarus-Schützen Borth in Rom

BORTH. Es findet nur einmal im Vierteljahrhundert statt. Das von Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr 2025 steht unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“. Aus diesem Grund machte sich eine 15-köpfige Gruppe der St. Evermarus Schützenbruderschaft Borth Mitte März für fünf Tage auf den Weg in die „Ewige Stadt“ Rom. Bei der vom Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BDHDS) organisierten Fahrt nahm die Borther Abordnung unter anderem an einer Heiligen Messe im Petersdom teil und wandelte auf den Spuren des heiligen Sebastian, dem Schutzpatron der Schützen. Der ursprünglich geplante Höhepunkt, die Papstaudienz, fiel aufgrund der Lungen-Erkrankung des Heiligen Vaters leider aus. Aus Anlass der Pilgerfahrt erhält die Gruppe auf Antrag von Brudermeister Martin Kleintges-Topoll das Anno-Santo-Kreuz. Davon sind bereits fünf im Besitz der Bruderschaft. Neben dem Brudermeister sind Kaiser Friedhelm Timp, der bereits seine elfte Pilgerfahrt vom Bund mitmachte, die Ehrenbrudermeister Otto Baumann, Heinrich Zahren sowie Aloys Laakmann Träger dieses Kreuzes, mit dem der älteste Teilnehmer der Borther Pilgergruppe vom Bund ausgezeichnet wird. Karl Baumann wird diese Ehre bei der Karl-Leisner-Messe im Xantener Dom im Dezember zuteil.

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