Spenden für Schulprojekte, Tafeln und Kinderschutz
Erlöse aus dem rotarischen Adventskalender an soziale Einrichtungen und Projekte verteilt
KREIS KLEVE. Erfolgreiche Spendenaktion: Der Adventskalender, den die Rotary-Clubs Kleve-Schloss Moyland, Kevelaer und Geldern jedes Jahr gemeinsam herausbringen, erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Die 4.000 Exemplare, die im Herbst 2025 in den Handel kamen, waren wieder im Nu vergriffen. Der Reinerlös, ergänzt um Zuwendungen der StiftungLife aus Celle, belief sich auf rund 37.000 Euro. Die Summe wurde jetzt an verschiedene soziale Einrichtungen und Projekte verteilt.
Der Erfolg des Projekts beruht auf dem ehrenamtlichen Engagement vieler Beteiligter. „Wir bedanken uns natürlich bei den Sponsoren, die Preise im Wert von jeweils mindestens 100 Euro zur Verfügung gestellt haben“, betont Hans Vlaskamp, Vorsitzender des Hilfsfonds des Rotary-Clubs Kleve Schloss Moyland. Das Kalenderbild wurde diesmal von der Klever Zeichnerin und Malerin Andrea Lattorf erstellt. „Da sie auf ihr Honorar verzichtet hat, konnten wir mehr Geld verteilen“, bedankte sich Hans Vlaskamp bei der Künstlerin. Zudem arbeiten viele Mitglieder der beteiligten Rotary-Clubs im Hintergrund am Gelingen der Aktion mit.
Wer wird in diesem Jahr mit Spenden bedacht? Traditionell unterstützt der Rotary-Club Kleve-Schloss Moyland, der 2.500 Kalender verkauft hat, die Tafeln aus dem Nordkreis. Spenden im Gesamtwert von 10.000 Euro gingen an die folgenden Einrichtungen: die Klever Tafel, die Gocher Tafel, das Café Konkret in Uedem, die Calcarer Tafel, die Vinzenz-Konferenz St Martin in Kranenburg sowie die Initiative Fair-Teiler in Bedburg-Hau. Jede dieser Spenden hat die StiftungLife um 1.000 Euro erhöht. Dadurch belief sich das Gesamtvolumen für die Tafeln im Nordkreis auf 16.000 Euro. Zudem fördert der Rotary-Club Kleve Schloss-Moyland den Verein Badilika, der in Mombasa, Kenia, ein Schulprojekt umsetzt. Ein weiterer Betrag wurde für eine aktuelle Notsituation reserviert. In diesem Fall ging die Spende an die Opfer des Zyklons „Ditwah“ auf Sri Lanka
Der Rotary-Club Kevelaer hat 750 Kalender verkauft. Der Club unterstützt mit den Verkaufserlösen seit vielen Jahren die Kevelaerer Tafel, deren Spende ebenfalls von der StiftungLife um 1.000,- Euro erhöht wurde. Daneben geht ein Betrag an die Initiative FASD Deutschland. Der Verein berät, klärt auf und bietet Hilfe in Fällen von „fetalen Alkoholspektrumstörungen“ bei Kindern und Jugendlichen. Diese treten auf, wenn die Mutter während der Schwangerschaft Alkohol getrunken hat. Die Folge können schwere Verhaltensstörungen bei den Kindern sein.
Gemeinsam unterstützen der Rotary-Club Kevelaer und der Rotary Club Geldern, der ebenfalls 750 Adventskalender verkauft hat, die Kinderschutzambulanz am St. Clemens-Hospital in Geldern. Es handelt sich dabei um eine professionelle Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die von Misshandlung und sexueller Gewalt betroffen sind.
Der Rotary-Club Geldern hat sogar seinen kompletten Betrag für die Einrichtung zur Verfügung gestellt. Damit nicht genug: Über eine Rotary-interne Stiftung konnte der Betrag sogar verdoppelt werden. Präsident Markus Bercker: „Wir freuen uns, dass damit für die Arbeit des Teams unverzichtbare Schulungen durchgeführt werden können und der Erwerb unter anderem von Therapiepools für den Einsatz in der Testdiagnostik und der Spieltherapie möglich wird.“
Beim RC Geldern wird grundsätzlich besonderer Wert auf Projekte zugunsten von Kindern und Jugendlichen gelegt. Auch bei internationalen Projekten orientiert sich der RC Geldern an diesen Leitlinien.
Nach dem Kalender ist vor dem Kalender: Die Vorbereitungen für den Adventskalender 2026 laufen bereits auf Hochtouren. Das Titelbild für den Kalender beispielsweise ist bereits fertig. Es wurde von dem Klever Künstler und Grafiker Janusz Grünspek gestaltet.
Im Klever Kolpinghaus tauschten sich nun Mitglieder der Rotarier-Clubs und Vertreter der begünstigten sozialen Einrichtungen und Projekte aus. NN-Foto: Rüdiger Dehnen