Die Projektteilnehmenden wurden von Elke Büdenbender (3.v.l.) im Schloss Bellevue in Berlin empfangen. Foto: Merlin Nadj-Torma
24. Oktober 2024 · Sonsbeck

Sonsbecker Jugendliche mit „Children Jugend hilft!“-Preis geehrt

Das Projekt „Generationen verbinden: Schüler und Senioren im Austausch“ wurde ausgezeichnet

SONSBECK/BERLIN. Rund 40 Kinder und Jugendliche hat die Kinderhilfsorganisation „Children for a better World“ in Berlin für ihr gesellschaftliches Engagement mit dem „Children Jugend hilft!-Preis“ ausgezeichnet und ins Schloss Bellevue eingeladen – darunter auch Sonsbecker Jugendliche.

Im Rahmen des „Childen Jugend hilft! Camps 2024“ wurden die acht beispielhaftesten Projekte für gesellschaftliches Engagement von Kindern und Jugendlichen ausgezeichnet. Auch die zwölf Jahre alten Sieger des Projektes „Generationen verbinden: Schüler und Senioren im Austausch“ der Realschule Sonsbeck haben ihren Preis bei einer feierlichen Abendgala im Statthaus Böcklerpark in Berlin erhalten.

Für das Projekt besuchen Schüler der sechsten Klasse der Realschule Sonsbeck alle paar Wochen die Senioren des Gerebernus-Seniorenheims. Dabei wird durch verschiedene kreative Aktionen, wie Bastel-, Back- oder Spielenachmittage der Austausch zwischen den Generationen gefördert. Durch das Seniorenheim ist die Teilnehmergröße an den Besuchsnachmittagen momentan auf zwölf Jugendliche beschränkt.

Da die Nachmittage aber nicht nur bei den Bewohnern so gut ankommen, sondern auch viele weitere Schüler gerne an den Besuchen teilnehmen würden, steht zur Debatte eine Schul-AG zu gründen oder das Projekt auf andere Einrichtungen, wie unter anderen den nahegelegenen Kindergarten auszuweiten.

Der Preis beinhaltet neben einer finanziellen Förderung mit bis zu 2.500 Euro pro Projekt auch die Teilnahme am fünftägigen „Children Jugend hilft! Camp“. Für dieses Engagement-Camp sind die rund 40 Sieger aus acht verschiedenen Projekten im Oktober in Berlin zusammengekommen. Beim Camp haben die Kinder und Jugendlichen an Workshops zu Themen wie Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Demokratieförderung oder Fundraising teilnehmen können. Hier hatten die jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Projekte weiterzuentwickeln und sich untereinander zu vernetzen. Gleichzeitig haben sie durch die Preisverleihung Anerkennung für ihr herausragendes Engagement erfahren.

„Ich bin tief beeindruckt von dem Engagement und der Leidenschaft, mit denen sich all die Kinder und Jugendlichen für andere einsetzen. Sie erkennen Probleme und Bedürfnisse und schaffen aus eigener Kraft Lösungen, um die Welt ein Stück besser zu machen“, so Cornelius Nohl, Geschäftsführer von Children for a better World.

Zum Abschluss des Camps wurden die Kinder und Jugendlichen von Elke Büdenbender, der Frau des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, feierlich in Schloss Bellevue in Berlin empfangen.

„Children for a better World“

„Children for a better World“ ist eine spendenfinanzierte Kinderhilfsorganisation mit Sitz in München. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche in ihrer Potentialentwicklung zu stärken. Dieses Anliegen wird in vier Programmen umgesetzt:

In Brennpunkt-Stadtteilen setzt sich „Children“ bundesweit gegen die Folgen von Kinderarmut ein. Zudem fördert der Verein engagierte Kinder und Jugendliche, die sich mit ihren eigenen Projekten für andere Menschen einsetzen. In den Kinderbeiräten entscheiden Kinder selbst über die Vergabe von Fördergeldern. Und mit Generation Germany begeistert sie junge Menschen für Demokratie. Im Jahr 2024 feiert die Organisation ihr 30-jähriges Bestehen.

Die Projektteilnehmenden aus Sonsbeck mit Moderator Julian Jannsen („Checker Julian“, l.) und dem „Children for a better World“-Vorstandsvorsitzendem Raphael Langenscheidt (r.). Foto: Merlin Nadj-Torma

Die Projektteilnehmenden aus Sonsbeck mit Moderator Julian Jannsen („Checker Julian“, l.) und dem „Children for a better World“-Vorstandsvorsitzendem Raphael Langenscheidt (r.). Foto: Merlin Nadj-Torma Foto: Merlin Nadj-Torma

Die Projektteilnehmenden wurden von Elke Büdenbender (3.v.l.) im Schloss Bellevue in Berlin empfangen. Foto: Merlin Nadj-Torma