Selbstgestrickte Mützen und Socken für Neugeborene
Initiative Zwergenglück aus Kleve unterstützt das Kreißsaal-Team in Geldern
GELDERN. Mit kleinen Schneemännern, Schneeflocken oder fröhlich bunten Mustern verziert: Rund 500 winterliche, farbenfrohe Strickwaren landen auf dem Entbindungsbett, als Ulrike Heetlage von der Initiative „Zwergenglück“ aus Kleve ihre Taschen darüber auskippt. „Dieses Jahr haben wir einen Rekord aufgestellt“, sagt sie. So viele Mützen und Socken wurden bisher von der Initiative noch nie gespendet.
Seit vielen Jahren spendet die Initiative selbstgestrickte, wärmende Wollwaren für die Neugeborenen, die im Kreißsaal des St.-Clemens-Hospitals Geldern auf die Welt kommen. Regelmäßig kommen zehn Frauen zusammen, um zu stricken und zu häkeln, damit sie die neugeborenen Babys direkt nach ihrer Ankunft im Leben mit wärmenden Handarbeiten versorgen können.
„Wir denken an euch und wir machen es gerne“, sagt Ulrike Heetlage und erklärt damit gleich die Beweggründe für die Initiative. „Zwergenglück“ arbeitet ehrenamtlich und ist daher auf Woll- und Geldspenden angewiesen, um dies auch in den kommenden Jahren fortführen zu können.
Die Mützchen- und Söckchenspenden können die Mitarbeitenden im Kreißsaal sehr gut gebrauchen. „Das wird sehr gut angenommen und die Menschen sind sehr gerührt“, berichtet Dr. med. Ute Janßen, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im St.-Clemens-Hospital, über die Reaktionen der Eltern. „Es ist eine kleine Geste, die viel ausmacht.“
Ulrike Heetlage (m.) von der Initiative Zwergenglück aus Kleve übergibt bunte Mützchen und Söckchen an Dr. med. Ute Janßen, Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, und Sabine Toennessen, leitende Hebamme im Kreißsaal des St.-Clemens-Hospitals.Foto: St.-Clemens-Hospital