Schulspeisung in Argentinien
Seit über 50 Jahren besteht eine Patenschaft zwischen St. Antonius Abbas und der Diözese Anatuya
NÜTTERDEN. In diesen Tagen bekam die „Aktion Anatuya“ der Katholischen Pfarre St.Antonius Abbas eine Nachricht aus Argentinien. Bekanntlich besteht seit über 50 Jahren eine Patenschaft zwischen der niederrheinischen Gemeinde und der armen Diözese Anatuya im Norden Argentiniens.
Für das Jahr 2025 konnten der Caritas der Pfarre San José del Boquerón 6.626 Dollar zur Verfügung gestellt werden. Davon entfielen 5.428 Dollar auf die Kinderspeisung und 1.198 Dollar auf dringende Gesundheitsfälle. Die Beauftragte der „Aktion Anatuya“ in Buenos Aires, Margret Hermann, teilte mit, dass im Laufe des vergangenen Jahres fünf Geldsendungen zum Kauf von Lebensmitteln an sechs Patenschulen in der Pfarrei erfolgt seien. „Dank eurer Spenden schaffen wir es, den Kindern eurer sechs Patenschulen weiterhin drei warme Mahlzeiten pro Woche vorsetzen zu können“, schreibt sie. Es handelt sich um Schulen in Paaj Pozo, Guayacan, Saladillo, Cabeza del Toro, Babilonia und El Arenal, die alle zur Pfarrei von San José del Boquerón, etwa tausend Kilometer von Buenos Aires entfernt, liegen. Die Leiterin der Caritas, Maria Luisa Quadri, koordiniert die Hilfe und sorgt für die Behandlung besonders schwerer Gesundheitsfälle. Sehr wertvoll ist das Spendenaufkommen der St.-Georg-Grundschule Nütterden. 2025 konnten der „Akton Anatuya“ 2.399,34 Euro überreicht werden. Für 2026 hat die Schulkonferenz beschlossen, anlässlich eines Sponsorenlaufes im März 2026 30 Prozent der „Aktion Anatuya“ zur Verfügung zu stellen. Margret Hermann schreibt, dass es den Armen, Behinderten und Rentnern in Argentinien immer schlechter gehe. Sie dankt allen Helfern und Spendern der „Aktion Anatuya“ für die jahrelange Unterstützung. Wer den Kindern helfen möchte, findet das Spendenkonto unter www.anatuya.de. Eine Spendenquittung erteilt das Pfarramt.
Die Kinderspeisung sorgt für warme Mahlzeiten an den Schulen. Foto: Aktion Anatuya