„Schockanrufe“ angeblich aus dem Krankenhaus
25. März 2026 · Niederrhein

„Schockanrufe“ angeblich aus dem Krankenhaus

Wieder Telefonbetrüger im Kreis Kleve aktiv

KREIS KLEVE. Die sogenannten „Schockanrufe“ durch Telefonbetrüger bei vor allem älteren Menschen im Kreis Kleve reißen nicht ab. Die derzeitig am häufigsten registrierte „Masche“ sind angebliche Krankenhausmitarbeiter, die vorgeben, eine nahe Angehörige liege im Krankenhaus und benötige äußerst dringend Geld, wahlweise für ein besonders teures Medikament oder eine Operation. Zum Teil versuchen die Täter auch, den Angerufenen vorzuspielen, ihre Angehörigen, die nicht selten weinen und schluchzen, kämen dann auch ans Telefon. Die Polizei weist darauf hin, dass es natürlich vorkommen kann, dass nahe Angehörige am Telefon um Geld bitten. Wenn aber solche Bitten in Forderungen umschlagen und Druck aufgebaut wird – „es müsste sofort sein“ – dann sollte man hellhörig werden. Meistens wird von den Betrügern gefragt, welche Wertsachen beziehungsweise wieviel Bargeld man im Haus hat und was man so schnell wie möglich besorgen kann. Es empfiehlt sich, in solchen Fällen sofort aufzulegen und mit den angeblich im Krankenhaus liegenden Angehörigen oder mit anderen (andere Kinder, Geschwister, Enkel) Kontakt aufzunehmen und nachzufragen, ob es mit dem Sachverhalt seine Richtigkeit hat! Das gleiche gilt für angebliche Kautionsforderungen, weil Angehörige einen Unfall verursacht hätten und Gefahr laufen, ins Gefängnis zu müssten (ots).