Rock und Pop vom Chor – ein mitreißendes Konzert
Chor 1847 Geldern begeisterte sein Publikum in der nahezu voll besetzen Aula des Lise-Meitner-Gymnasiums
GELDERN. Rock und Pop vom Chor – ein mitreißendes Chorkonzert präsentierte der Chor 1847 Geldern in der nahezu voll besetzen Aula des Lise-Meitner-Gymnasiums in Geldern unter der Leitung von Theo Büren, der seit 25 Jahren Chorleiter des großen Chores ist.
Charmant begrüßt wurden die Gäste von Traute Beckmann, der Vorstandssitzenden des Chores, frisch und humorvoll führten Martina Rattmann und Julia Bergemann durch das Konzert. Eingeleitet wurde das Konzert durch das Instrumental-Stück „Fanfare for the common Man“. Voller Temperament startete sodann der Chor, begleitet von der Studioband „4you“ mit dem Lied „Mr. Blue Sky“ von Jeff Lynne. Es folgte die rockige Version des Beatles Song „Hey Jude“ (Arrangement von Marc Brymer) mit gekonnten, fetzigen Einwürfen von Thomas Hoffinger. Gefühlvoll wurde es mit Michael Jacksons „Heal the world“. Die Chor-Solistin Franziska Ibes sang danach den Irene Cara -Song „Flashdance“ und begeisterte das Publikum mit ihrer schönen, kraftvollen Stimme. Es schloss sich der bekannte Robbie Williams-Song „Angels“, vom gesamten Chor vorgetragen, an.
Mit dem Duett „Wenn ich tanzen will“ aus dem Musical Elisabeth überraschten die Chorsolisten René Verlinden und Emily Engbarth. Während René Verlinden schon als routinierter Solist zu bezeichnen ist, gab Emily Engbarth mit ihren 18 Jahren, als jüngste Sängerin des Chores, ihr Debüt als Solistin. Für Gänsehaut-Momente sorgte dann weiter Lothar Wleczyk zusammen mit Ariane Böke-Beijers mit „I’d do anything for love“ von Meat Loaf. Mit den bekanntesten Stücken aus dem Musical „Les Miserables“ zeigte der Chor weiter sein Können und vor allem seine Vielseitigkeit. Vor der Konzertpause präsentierten Emily Engbarth und Franziska Ibes aus dem Musical Marie Antoinette das Lied „Blind vom Licht“.
Nach der Pause ging es weiter mit dem zweiten Musicalteil von Les Miserables und der Chor überzeugte mit Leidenschaft und kraftvollem Gesang. Mit einem Sprung zu „Killer Queen“ von Queen ging es überraschend weiter. Mit Witz, im passenden Outfit und stimmlicher Virtuosität glänzte René Verlinden. Der Udo Jürgens-Song „Ich will, ich kann“ wurde im Duett von Lothar Wleczyk und Ariane Böke-Beijers begeisternd und gefühlvoll vorgetragen.
Lediglich mit Piano-Begleitung durch den Chorleiter begeisterte dann der gesamte Chor mit „Alles das kann nur Musik“, einem anspruchsvollen Stück mit Musik und Text von Carsten Gerlitz und der Liedtitel wurde zur Liebeserklärung an das gemeinsame Singen. Aus dem Musical „The greatest Showman“ überzeugte der Chor mit dem Lied „A millions dreams“ und Ariane Böke-Beijers mit dem unter die Haut gehenden Stück „never enough“. Nach dem Schlusslied „I don´t want to miss a thing (von Aerosmith) gab es für den Chor „standing ovations“. Ein mitreißendes, temperamentvolles und abwechslungsreiches Konzert endete mit der Zugabe „Mighty Quinn“ (geschrieben von Bob Dylan).
Das Publikum zeigte seine Begeisterung mit nicht enden wollendem Applaus. Belohnt wurde das Können des Chores und seiner Solistinnen und Solisten, die wunderbaren Arrangements vom Chorleiter Theo Büren und die perfekte Begleitung der Studioband „4you“ (Keyboard: Uwe van Treeck, Schlagzeug: Frank Salz, Bass: Paul Polacek, Gitarre: Markus Birkhoff, Saxophon: André Jockweg, Posaune: Marcel Valks, Trompete: Ernst Leurs). Ein Abend, der unter die Haut ging!
Der Chor 1847 Geldern bei seinem Konzert in Geldern. Foto: privat