Ringer hoffen auf ein Wunder
Am Samstag geht es in der Materborner Mehrzweckhalle um alles oder nichts
KLEVE. Nachdem die Ringer der DJK Kleve die Bezirksliga-Premiere überragend hinter sich gelassen hatten – bei zehn Begegnungen gingen die Rhenanen neun Mal als Sieger von der Matte und wurden souverän Meister –, gab es jetzt im Halbfinale um den Aufstieg in die Landesliga einen Dämpfer. Bei TSG Herdecke gab es eine deutliche 24:37-Niederlage. Allerdings trat der Gastgeber mit einem kompletten Oberligateam an. Herdecke kämpfte 16 Jahre ununterbrochen in der zwei Klassen höher angesiedelten Oberliga, zog sich aber im Sommer zurück und startete wieder neu in der Bezirksliga, allerdings mit starkem Personal. So war es schon im Vorhinein klar, dass es nicht einfach werden sollte. Hinzu kam, dass sowohl DJK-Trainer Pejman Amiri als auch der noch unbesiegte Jure Cubelic aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten konnten. Somit war die Klasse bis 98 Kilo zweimal ungesetzt. Lediglich Mahmood Awalkhel (Gewichtsklasse bis 66 Kilo) und Mehmosh Golov (Gewichtsklasse bis 75 Kilo) konnten für die Klever Punkte machen. „Jetzt müssen wir schon auf ein Wunder hoffen“, sagt Elisabeth Liebeton, DJK-Abteilungsleiterin Ringen, vor dem Rückkampf. Am Samstag, 30. November, ab 19 Uhr geht es in der Materborner Mehrzweckhalle um alles oder nichts. „Wir hoffen auf viele Zuschauer. Wir werden alles versuchen, das Steuer noch herumzureißen“, sagt DJK-Trainer Pejman Amiri.
Ibragim Chapanov musste sich in der Klasse bis 66 Kilo zweimal geschlagen geben. Foto: DJK Rhenania Kleve