Richtiges Verhalten bei Kolonnen auf der Straße
23. Juni 2025 · Niederrhein

Richtiges Verhalten bei Kolonnen auf der Straße

Militärübung im Kreis Kleve von Donnerstag bis Samstag

KREIS KLEVE. In der Zeit von Donnerstag, 26. Juni, bis Samstag, 28. Juni, sind im nördlichen Kreisgebiet des Kreises Kleve eine Vielzahl von Militärkolonnen im Straßenverkehr unterwegs.

Betroffen sein werden die Gebiete der Städte Goch, Kranenburg, Kleve und Kalkar sowie die Gemeinde Bedburg-Hau. Anlass ist eine Militärübung, die unter anderem die Überquerung des Rheins mittels militärischer Amphibienfahrzeuge beziehungsweise Fähren beinhaltet.

Jede dieser Kolonnen wird mit Fahrzeugen der Feldjäger, der deutschen Militärpolizei, begleitet. Die Fahrzeuge der eigentlichen Kolonnen werden durch Flaggen gekennzeichnet: Vom ersten bis zum vorletzten Fahrzeug mit einer blauen Flagge, das letzte Fahrzeug trägt eine grüne Flagge. Grundsätzlich gilt bei Kolonnenfahrten, dass diese als „ein Fahrzeug“ gelten. Das heißt, alle Fahrzeuge der Kolonne dürfen eine rotlichtzeigende Ampel passieren, wenn das erste Fahrzeug bei Grün einfahren konnte. Das „Einfädeln“ in eine Kolonne durch andere Fahrzeuge ist nicht gestattet. Überholt werden darf daher eine Kolonne nur, wenn man sie in „einem Rutsch“ gefahrfrei überholen kann. Dies kann in der Regel nur auf Autobahnen und Schnellstraßen möglich sein, auf Landstraßen nicht.

Die Polizei wird an besonderen Kreuzungen, Einmündungen und vor allem an Brücken erforderliche Verkehrsregelungsmaßnahmen treffen. An Brücken deshalb, weil bestimmte Fahrzeuge der Bundeswehr aufgrund ihres Gewichtes die Brücken nur im Einbahnverkehr passieren dürfen. Darüber hinaus werden Feldjäger der Bundeswehr an Kreuzungen, Kreisverkehren und Einmündungen vor den Kolonnen warnen. Bitte die Anweisungen der eingesetzten Beamten sowie die Hinweise der Feldjäger beachten! Die Bundeswehr, ihre beteiligten Partner-Streitkräfte anderer Staaten sowie die Kreis Klever Polizei sind bemüht, die Auswirkungen auf den allgemeinen Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten. Trotz aller Bemühungen wird es zu Beeinträchtigungen kommen, da die Marschgeschwindigkeit der Kolonnen nur etwa 40 bis 50 km/h betragen wird. Dafür wird im Vorfeld um Verständnis gebeten (ots).