Igel in einer naturnahen Grünfläche. Foto: Stadt Rheinberg
27. Oktober 2026 · Rheinberg

Rheinberg auf dem Weg zur Igelfreundlichen Kommune

Mehr Natur auf städtischen Grünflächen: Rheinberg setzt auf igelfreundliche Pflege und mehr Lebensräume für Wildtiere.

RHEINBERG. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt, Landwirtschaft und Mobilität hat am 30. September 2026 Ziele und Maßnahmen auf dem Weg zur igelfreundlichen Kommune beschlossen. Die Stadt Rheinberg will ihre Grünflächen naturschutzgerechter gestalten und Lebensräume für Igel und andere Wildtiere verbessern.

Viele Maßnahmen werden bereits umgesetzt. Dazu gehören Blühwiesen, Benjes-Hecken, das Belassen von Laub und Totholz sowie die ökologische Pflege städtischer Flächen. Künftig sollen unter anderem mehr Wiesen statt Rasen entstehen und Rückzugsbereiche bei der Mahd erhalten bleiben.

Außerdem sollen Durchlässe in geeigneten Zäunen geschaffen werden, damit Igel und andere Kleintiere Gärten und Grünflächen besser erreichen können.

Auch im privaten Garten können Bürgerinnen und Bürger etwas tun: Kurz gemähte Rasenflächen, vollständig beseitigtes Laub und entferntes Totholz bieten Igeln und anderen Wildtieren kaum Nahrung oder Unterschlupf. Naturnahe Gärten mit Hecken, Laubhaufen und wilden Ecken schaffen dagegen wertvolle Lebensräume.

Mit verstärkter Öffentlichkeitsarbeit will die Stadt die Lebensbedingungen für Igel verbessern und zugleich die biologische Vielfalt in Rheinberg fördern. Von strukturreichen Grünflächen profitieren auch zahlreiche weitere Tier- und Pflanzenarten.

Igel in einer naturnahen Grünfläche. Foto: Stadt Rheinberg