Vorträge und Diskussionen prägten den Info-Abend der SPD Emmerich im PAN zum Bürgerentscheid über den „Nationalpark Reichswald“. Foto: privat
15. November 2024 · Nationalpark Reichswald

Reichswald: SPD Emmerich will bei Entscheidung unterstützen

Informationsabend zum Bürgerentscheid „Nationalpark Reichswald“ im PAN

EMMERICH. Die SPD Emmerich blickt zufrieden auf den Informationsabend zum Bürgerentscheid „Nationalpark Reichswald“ zurück, der im PAN stattfand. Viele Bürger fanden sich ein, um aus erster Hand Informationen zu erhalten und eine Plattform für den Austausch über den geplanten Nationalpark zu nutzen.

Der Abend begann mit einer Begrüßung durch Harald Peschel, Co-Vorsitzender der SPD Emmerich, der die Einzigartigkeit des Bürgerentscheids für den Kreis Kleve betonte und die Teilnehmer auf die Bedeutung einer informierten Entscheidung hinwies. „Ein Bürgerentscheid ist ein Ausdruck gelebter Demokratie, und es ist unsere Verantwortung, die Öffentlichkeit bestmöglich vorzubereiten“, sagte Peschel in seiner Eröffnungsrede.

Im Hauptteil der Veranstaltung erläuterten die Kreistagsmitglieder Gerd Engler und Andrea Schaffeld den bisherigen Verlauf der Debatten im Kreistag und schilderten die weiteren Schritte, die im Entscheidungsprozess folgen werden. Sie wiesen auf die Unterstützung der SPD für das Projekt hin und führten ökologische und wirtschaftliche Argumente an, die für die Einrichtung des Nationalparks sprechen. Schaffeld erklärte: „Ein Nationalpark Reichswald bedeutet nicht nur den Schutz unserer wertvollen Natur, sondern auch die Schaffung neuer Perspektiven für den sanften Tourismus und die lokale Wirtschaft.“

Besonders bereichernd waren laut SPD die Gastbeiträge von Rüdiger Helmich, Vertreter der Baumfreunde Emmerich, Katharina Bubke von der Bürgerinitiative Nationalpark Reichswald und Adalbert Niemers vom Nabu. Alle hoben die positiven Auswirkungen eines Nationalparks auf das lokale Klima und die Artenvielfalt hervor und betonten, dass das Engagement der Zivilgesellschaft ein starker Faktor in diesem Projekt sei.

Weiter ergänzt wurde die Diskussion durch Beispiele aus anderen Regionen, in denen Nationalparks zu nachhaltigem Wachstum und einer stärkeren Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Heimat geführt haben.

Im Anschluss an die Vorträge hatten die Besucher die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich an einer offenen Diskussionsrunde zu beteiligen. Die Vielfalt der Meinungen und die Tiefe der Fragen zeigten laut SPD, dass das Thema vielen Menschen am Herzen liegt. „Es war ermutigend zu sehen, wie viele verschiedene Perspektiven und Ideen in den Austausch eingebracht wurden“, sagte Gerd Engler. „Diese Dialogbereitschaft ist ein Zeichen für die Lebendigkeit unserer Demokratie.“

Die Veranstaltung endete mit einem Aufruf der SPD an alle Bürger, sich aktiv an der Abstimmung zu beteiligen und sich weiterhin mit den Argumenten beider Seiten auseinanderzusetzen. Thorsten Rupp schloss mit den Worten: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen sich für das Thema einsetzen und wie viel Wissensdurst und Diskussionsfreude vorhanden sind. Nur gemeinsam können wir die Weichen für eine nachhaltige Zukunft stellen – lassen Sie uns diese Chance nutzen.“

Der Informationsabend wurde von den Teilnehmern und den eingeladenen Gästen laut SPD als voller Erfolg gewertet. Das positive Feedback und die konstruktiven Beiträge stärkten die Entschlossenheit der SPD, weiterhin für Transparenz und Bürgernähe zu sorgen. „Unser Ziel war es, Transparenz zu schaffen und die Bürgerinnen und Bürger auf ihrem Weg zur Entscheidungsfindung zu unterstützen – und das ist uns gelungen“, resümierte Andrea Schaffeld. Mit Blick auf die anstehende Abstimmung rief die SPD alle wahlberechtigten Bürger auf, ihre Stimme zu nutzen.

Vorträge und Diskussionen prägten den Info-Abend der SPD Emmerich im PAN zum Bürgerentscheid über den „Nationalpark Reichswald“. Foto: privat