Quartiere für Nachtschwärmer
Arenacum-Mitglieder lernten Wissenswertes und Praktisches über Fledermäuse
RINDERN. Gemeinsam mit Mitarbeiterinnen der Nabu-Naturschutzstation Niederrhein zimmerten Mitglieder von Arenacum – Verein für Kultur und Geschichte in Rindern Fledermauskästen für den heimischen Garten. Auch die ganz jungen Mitglieder von Areancum waren mit viel Freude dabei.
Bevor es aber an die Arbeit ging, gab es für die kleinen und großen Teilnehmer Wissenswertes über die nächtlichen Flugkünstler. Seit Millionen von Jahren nutzen sie ihre faszinierenden Fähigkeiten, um in der Dämmerung oder in den Nachtstunden Jagd auf viele Insekten zu machen. Heute sind viele Arten bedroht. Die in reiner Handarbeit entstandenen Kästen werden nun an Rinderner Hauswänden für das kommende Jahr neue Quartiere für die Nachtschwärmer bieten. Die Naturschutzreferentin Lena Wiest und die Referentin für Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit Daniela Kupschus zeigten sich gemeinsam mit den Mitgliedern des Arenacum-Vorstandes erfreut über die Begeisterung der Kinder für den Naturschutz. Im Anschluss gab es noch einen abendlichen Spaziergang rund um die Wasserburg in Rindern. Kinder und Erwachsene konnten dabei nicht nur die kleinen Flugkünstler beobachten, sondern auch über die eingesetzten Geräuschdetektoren die Ultraschallsignale der heimischen Zwergfledermäuse und Abendsegler hören. Die Teilnehmer bedankten sich auch bei der Sparkasse Rhein-Maas und dem Vorstandsvorsitzenden Wilfried Röth. Ihre Spende für die Umweltbildungsarbeit an die Nabu-Naturschutzstation hatte diese schöne Aktion möglich gemacht.
Fleißige Handwerker mit ihren selbstgebauten Quartieren für Fledermäuse. Foto: Arenacum