Stephanie Goedhart und Jörg Hogekamp sind zuversichtlich, dass die Anwohner bei Straßen NRW Gehör finden. NN-Foto: Rüdiger Dehnen
17. Januar 2025 · Kleve

Postdeich: Anwohner haben es satt

Stephanie Goedhart und Jörg Hogekamp haben eine Petition auf den Weg gebracht

GRIETHAUSEN. Seit Jahren leiden die Anwohner des Postdeichs in Griethausen, nebst Nebenstraßen, unter den Auswirkungen des Schwerlastverkehrs und dem schlechten Straßenzustand. Täglich befahren Sattelauflieger und Traktoren mit Anhängern die Straße und sorgen dabei für Bodenwellen, Risse in den Fassaden und wackelndes Porzellan in den Schränken. Vom Lärm ganz zu schweigen. Anwohnerin Stephanie Goedhart reicht’s jedenfalls. Deshalb hat sie im Dezember eine Petition an Straßen NRW, zuständig für den Postdeich, verfasst und Unterschriften gesammelt. 126 Leute haben mitgemacht. „Die Resonanz war durchweg positiv und zeigt, wie wichtig dieses Anliegen für die Anwohner ist“, sagt Goedhart, die mit Jörg Hogekamp einen Mitstreiter gefunden hat. Gemeinsam haben sie die Petition „Dringende Sanierung der Straßenzustände und Überprüfung des Schwerlastverkehrs und Verkehrsdurchführung auf dem Postdeich“ am 3. Januar an Straßen NRW geschickt. Eine Reaktion blieb bislang noch aus. Gemeldet hat sich aber Bürgermeister Wolfgang Gebing. „Das Telefonat war sehr konstruktiv“, sagt Goedhart. Die Stadt prüfe derzeit, ob in Teilbereichen ein Tempo-30-Limit, ausdrücklich geht es dabei um den Lärmschutz, umgesetzt werden könnte. Außerdem soll die Parksituation überdacht werden. Zudem will der Bürgermeister beim jährlichen Treffen mit Straßen NRW das Thema ansprechen und einen Termin vor Ort einrichten, um die Situation aus erster Hand zu besprechen. „Nun hoffen wir auf Taten“, sind Hogekamp und Goedhart zuversichtlich.

Stephanie Goedhart und Jörg Hogekamp sind zuversichtlich, dass die Anwohner bei Straßen NRW Gehör finden. NN-Foto: Rüdiger Dehnen