PingPongParkinson German Open
300 Spieler aus 14 Nationen waren am Start: auch Christopher Braun aus Elten
ELTEN. Es war mal wieder ein besonderes Erlebnis. Am vergangenen Himmelfahrtswochenende fand an vier Tagen in Oldenburg die German Open der PingPongParkinson Deutschland statt. Christopher Braun aus Elten war hier für das Herren Einzel und Herren Doppel und Mixed platziert und vertrat somit den Luftkurort im internationalen Turnier.
300 Spieler aus 14 Nationen waren am Start und spielten an 40 Tischen im Einzel, Mix und Doppel. Der prominenteste Teilnehmer an der Platte war Markus-Maria Profitlich. Das Turnier war geprägt von viel Ehrgeiz, Spaß und vor allem Gemeinschaftsgefühl. Beim Einzel und Doppel mit Klaus Mertens aus Stendal erreichte Christopher Braun die Hauptrunde. Beim Mixed mit Tatjana Remec aus Slowenien musste er sich schnell geschlagen geben, erreichte allerdings durch ein Freilos dann doch die Hauptrunde. Christopher Braun ist Stützpunktleiter der PPP-Gruppe im TV Jahn Emmerich-Vrasselt. Er trainiert freitags in der Turnhalle der Eltener Grundschule. Das Turnier in Oldenburg war sein drittes German Open und er würde sich freuen, auch im nächsten Jahr wieder antreten zu dürfen. Mit seiner Teilnahme möchte er allen Parkinsonbetroffenen Mut machen, sich aktiv zu beteiligen. Die Parkinson-Betroffenen zeigen mit diesem Turnier, dass man auch mit dieser Krankheit sportlich aktiv sein kann und Tischtennis die Motorik, Beweglichkeit und Reaktionsvermögen fördert. Es verbessert zudem die Gedächtnisleistung, den Gleichgewichtssinn und das Konzentrationsvermögen. Eine Studie hat bestätigt, dass Tischtennis eine vielversprechende Form der Physiotherapie für Parkinson-Betroffene darstellt. Regelmäßiges Spielen verbessert die Symptome und führt zu Verbesserungen der Sprache, der Handschrift und der Mobilität.
Die Philosophie der PingPongParkinson Deutschland ist es offen und solidarisch mit der Krankheit umzugehen, gemeinsam mit Spaß den Sport zu betreiben und somit in der Gesellschaft einen positiven Einfluss zu haben. Die Gruppe Ping-Pong-Parkinson Stützpunktes Elten würde sich über weitere Mitspieler freuen. Gemeinsame sportliche Betätigung, Bewegung und Geselligkeit tragen zur Ausgeglichenheit und zum Wohlbefinden auch im Alter bei. Die Gruppe Ping-Pong-Parkinson Elten hat sich vor drei Jahren gegründet und möchte weitere Betroffene ansprechen. Die fortschreitende Verschlechterung der Symptome wird nachweislich durch das Spielen von Tischtennis verlangsamt. Aus Berichten von betroffenen Spielern geht hervor, dass es ihnen nach dem Tischtennisspiel viel besser geht als zuvor. Die beim TV Jahn aktiven Betroffenen können dies aus eigener Erfahrung bestätigen. Gerne würden sie weitere Parkinsonbetroffene animieren ebenfalls Tischtennis zu spielen. Die Spielstärke spielt keine Rolle. Hauptsache ran an die Tischtennisplatte. Der TV Jahn bietet Tischtennis für Jedermann, Damen und Herren, Groß und Klein, Anfänger oder Fortgeschrittene und auch für Parkinson-Betroffene.
Die Gruppe trifft sich freitags in Elten in der Turnhalle der Grundschule, Eingang Bergstraße ab 19 Uhr. Schnupperstunden sind jederzeit kostenfrei möglich. Ansprechpartner ist Christopher Braun: christopher.braun@pingpongparkinson.de, Telefon 0176/ 34513334. Weitere Infos zu Ping Pong Parkinson unter https://pingpongparkinson.de/.
Christopher Braun aus Elten war für das Herren Einzel und Herren Doppel und Mixed platziert. Foto: privat
In Oldenburg fanden die German Open der PingPongParkinson Deutschland statt. Foto: privat