Pfarrer Klein-Schmeink neuer König der Winnekendonker Schützen
Klotzkönigschießen der Sebastianus-Schützenbruderschaft
WINNEKENDONK. Das Klotzkönigschießen veranstaltete die Sebastianus Schützenbruderschaft Winnekendonk neben der Feuerwehr. Gestärkt mit kühlen Getränken und Grillwürstchen fanden sich 26 Personen und die befreundeten Schützen aus Maasbree zum Einschießen des Gewehres ein.
Der Klotzkönig 2026: (v. l.) Andreas Opgenhoff, Klotzkönig Chris Wijers, Johannes Schink, Sandra Vedder, Markus Schink und Alfred Scholz. Foto: Gerd Eyckmann
Schnell wurde der Vogel gerupft und zum guten Schluss wurden mit dem 172. Schuss die Reste des Vogels komplett von Chris Wijers abgeschossen, der sich für ein Jahr Klotzkönig nennen darf. Die Preise errangen Johannes Schink, Alfred Scholz, Andreas Opgenhoff und Sandra Vedder. Am Morgen vor dem vor dem Muttertag wurden die letzten Zelte, Absperrungen und Schießstände aufgebaut und mit einem gemeinsamen Frühstück für alle Helfer ging der Vormittag schnell zu Ende. Um 14 Uhr trafen sich die Mitglieder und der Musikverein an der Öffentlichen Begegnungsstätte, um mit einem Umzug den König Alfred Scholz abzuholen. Mit einem Fahnenschwenken wurde dem König nochmals die Ehre erwiesen.
Die Preisträger des Vogelschießens 2026. Foto: Leon Eyckmann
Auf dem St. Sebastianus-Platz angekommen, wurde mit einem Gebet und einem Lied den im Zweiten Weltkrieg verstorbenen Bürgern von Winnekendonk gedacht. Dem König, Minister und der Prinzessin wurden die Ketten abgenommen und ihr Festjahr endete damit. Nun begann das Vogelschießen. Zum ersten Mal durften die Mitglieder des Musikvereins um einen Preis mitschießen. Andreas Essen holte sich mit dem 33. Schuss den Schwanz. Anschließend kämpften die Sebastianer um die Preise. Die Feuerwehr sorgte für Speisen und Getränke und der Musikverein für die musikalische Unterhaltung. 13 Schüler bis elf Jahre haben mit einer Spielzeugarmbrust um Preise geschossen. Am Ende wurde Ben als Schülerprinz ermittelt, der von seinen Freunden Milo und Bjarne als Adjutanten unterstützt wird. Bei den Schützen auf dem Vogelhochstand konnte sich Gerd Eyckmann den Kopf (ersten Preis) vom Vogel sichern. Der linke Flügel (zweiter Preis) ging an Johannes Schink und der rechte Flügel (dritter Preis) an Anke Scholz. Um die Königswürde rangen anschließend Thomas Berretz und der Präses der Bruderschaft, Klaus Klein-Schmeink, in einem nervenaufreibenden Wettkampf. Es wurden 88 Schuss benötigt, um den Rest vom Holzvogel von der Stange zu holen. Präses Pfarrer Klaus Klein-Schmeink konnte als Sieger den Vogel abschießen und wird von seinem Mitstreiter als Adjutant unterstützt. Einmalig in der Geschichte der Bruderschaft und sehr selten im Schützenwesen am Niederrhein, dass ein Priester Schützenkönig wird.
Schülerprinz Ben mit seinen Adjutanten Bjarne (l.) und Milo (r.). Foto: Bruderschaft
Nachdem der König ermittelt war, begann auch die heiße Phase bei den Jungschützen. Hier sicherten sich zu Beginn Nora Aben den ersten Preis, Fabian Ludwig den zweiten Preis, Aaron Scholz den dritten Preis und Feli van Schagen den vierten Preis. Zum Schluss entbrannte ein Zweikampf zwischen Mika Relouw und Feli van Schagen. Mit jedem Schuss konnte der Vogel fallen. Mit dem 329. Schuss hat sich Feli van Schagen durchsetzt und ist jetzt Jugendprinzessin. Alle Würdenträger freuen sich auf einen schönen Königsgalaball am 3. Juli.
Pfarrer Klein-Schmeink ist der neue König der Winnekendonker Schützen. Foto: Markus Schink