Ohne Fahrerlaubnis unterwegs
Bundespolizei stoppt 31-Jährigen mit gefälschtem Führerschein
KLEVE. Im Rahmen einer Grenzkontrolle auf der Bundesautobahn 57, Anschlussstelle Kleve, hat die Bundespolizei am 30. Mai einen 31-jährigen Ungarn überprüft. Der Mann war als Fahrer in einem niederländischen Mercedes Vito unterwegs und zuvor aus den Niederlanden eingereist.
Bei der Kontrolle legte der Reisende den Beamten seine ungarische Identitätskarte sowie nur eine digitale Bildaufnahme seines ungarischen Führerscheins auf seinem Mobiltelefon vor. Eine Abfrage im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass der Führerschein als Totalfälschung durch die Polizeiinspektion Furth im Wald ausgeschrieben worden war. Weitere Überprüfungen in polizeilichen Recherchesystemen bestätigten, dass der von ihm vorgezeigte ungarische Führerschein in dem System nicht vorlag. Der 31-Jährige wurde daraufhin zur weiteren Bearbeitung zur Bundespolizeiinspektion Kleve gebracht. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde er von der Dienststelle entlassen. Die Weiterfahrt untersagte die Bundespolizei. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Urkundenfälschung eingeleitet.
Foto: Bundespolizei