Night-Mover soll Jugend motivieren, das Taxi zu nutzen
Junge Union und Junge Liberale kritisieren Haltung der Grünen im Kreis
Ziel ist ist eine Modernisierung und Vereinfachung der App, wobei auch die bisherige Registrierungslogik umgedreht und somit nutzerfreundlicher gestaltet werden soll. Die Grünen im Kreistag Kleve stimmten als einzige Fraktion nicht für den Antrag. Andreas Meyer, Fraktionsvorsitzender der Grünen hatte bereits zuvor bei einer Sitzung des Ausschusses ausgeführt, dass er sich die Frage stelle, ob eine Angebotssteigerung des Night-Movers überhaupt noch zielführend sei und stellte damit infrage, ob das Night-Mover Angebot überhaupt verbessert werden sollte oder nicht auslaufen solle. Junge Union und Junge Liberale, die Jugendorganisationen von CDU und FDP, kritisieren nun die Kreistagsfraktion der Grünen für diese Haltung. Cedric Röhrich, Kreisvorsitzender der Jungen Union, führt aus: „Der Kreis Kleve ist im Jahr 2023 leider erneut landesweit der Landkreis mit den meisten Verkehrstoten. Um die Verkehrssicherheit von Jugendlichen zu fördern, wollen wir den Night-Mover verbessern. Mit ihrem Abstimmungsverhalten enthüllen die Grünen eine Ignoranz im Klever Kreistag beim Thema Verkehrssicherheit und zeigen sich damit leider als jugendfeindliche Kraft. Wir wünschen uns in Zukunft mehr Konstruktivität von den Grünen.“ „Es geht bei dem Night-Mover darum einen Anreiz zu setzen, dass Jugendliche am Wochenende zum Taxi greifen, statt betrunken auf andere Verkehrsmittel zurückzugreifen. Indem wir Jugendliche bei der Finanzierung der Taxifahrt unterstützen, tragen wir zur Verkehrssicherheit bei. Dass die Grünen hier auf alternative Angebote wie dem ÖPNV in der Nacht verweisen ist realitätsfremd“, fügt der JuLi-Kreisvorsitzende Celestino Sternberg hinzu. Am 26. September wird der Antrag nun im Kreistag abgestimmt.
Im Kreistag wird über den Antrag im September abgestimmt.