Einblick für Studenten in wirtschaftspolitische Praxis
NIEDERRHEIN. Die Niederrheinische IHK und die NRW School of Governance beabsichtigen, künftig enger zusammenzuarbeiten. Die Verbindung aus Wirtschaft und Wissenschaft wird den Standort stärken: Studenten erhalten Einblick, was die Wirtschaft bewegt und wie sich Politik gestalten lässt. Gleichzeitig profitieren regionale Unternehmen von der politik-wissenschaftlichen Expertise der NRW School of Governance.
Mit dem Memorandum of Understanding erhält der Austausch zwischen IHK und NRW School of Governance einen gemeinsamen Rahmen. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger betont: „Wir haben direkten Zugang zur Politik und können den Studenten einen praxisnahen Bezug zu ihrer Forschung ermöglichen. Die School of Governance verhilft uns mit wissenschaftlichen Analysen zu neuen Erkenntnissen bei Wirtschaftsthemen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“
Auch Prof. Dr. Andreas Blätte sieht aus Sicht des Direktoriums der NRW School of Governance die Chancen, die entstehen: „Unseren Studierenden wird die Kooperation die Perspektive einer großen, international vernetzten Industrie- und Handelsregion vermitteln. Mit der Zusammenarbeit werden wir im konkreten Kontext unserer Region die politische Gestaltungsperspektive verfolgen, wie aus realen Problemen vor Ort Positionen werden, wie diese in den demokratischen Prozess eingebracht und wirksam werden. Das gelingt nicht immer, aber am Ende geht es darum, dass die Demokratie problemlösungsfähig ist. Wir werden durch die Zusammenarbeit für Forschung und Lehre viele neue Erkenntnisse gewinnen.“
IHK-Geschäftsführer Organisation Jörg Sinnig, IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger, IHK-Geschäftsführer Ocke Hamann, NRWS-Studienkoordinator Raphael Moser, NRWS-Direktor Prof. Dr. Andreas Blätte und NRWS-Geschäftsführer Markus Hoffmann. Foto: Niederrheinische IHK