Nichts geht ohne Wasser
Ausstellung „Wasser in der Kunst“ läuft aktuell im Museum Forum Arenacum
KLEVE. Das Thema ist groß – im wahrsten Sinne des Wortes: Wasser. Nichts geht ohne Wasser. Lebensspender – Lebensbedroher. Circa 70 Prozent der Erde sind von Wasser bedeckt.
Seit dem 9. November präsentiert das Museum Forum Arenacum unter dem Titel „Wasser in der Kunst – Spiegel des Lebens und der Veränderung“ Arbeiten von Hartmut Altena, Monika Böhmer, Manuel Brüx, Bart Elfrink, Irma Jansen, René Joosten, Piet Joosten, Joke Ruijs und Wolfgang Zieseniss. Die Eröffnung: ein Erfolg. Frank Mehring vom Forum Arenacum: „Wir hatten zu Eröffnung circa 80 Gäste. Das ist wunderbar.“ Kuratiert wurde die Ausstellung von Joke Ruijs, die sich ihrerseits von der Zusammenarbeit der Künstler begeistert zeigte. Sie habe, so Ruijs, versucht, im Erdgeschoss Arbeiten von allen Teilnehmenden zu präsentieren, „denn es schaffen ja nicht alle Besucher den Weg in die anderen beiden Etagen“. Wasser bildet in der Ausstellung die gedankliche Basis und fungiert somit auch als Ideengeber. Für die Malerei ist das Wasser eine Herausforderung: Das liegt an der permanenten Veränderung – seien es Bewegungen oder Spiegelungen und damit verbundene fast permanente Farbwechsel. Ewig Wasser – immer anders.
So vielfältig das Element, so vielfältig die Annäherungen seitens der Kunstschaffenden. So stehen in den rund 35 Arbeiten Abstraktion und Gegenständlichkeit nebeneinander und offenbaren unterschiedlichste Sicht- und Denkweisen in Bezug auf das Sujet Wasser. Wasser ist nicht nur das Blaue Etwas – es ist immer auch eingebettet in eine Umgebung oder bettet eine Umgebung ein. „Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig das Element Wasser in der Kunst interpretiert werden kann. Gerade im Jahr 2025, in dem die Folgen des Klimawandels und der Umgang mit natürlichen Ressourcen weltweit stärker denn je im Fokus stehen, lädt das Museum Arenacum dazu ein, das scheinbar Selbstverständliche neu zu betrachten – Wasser als Quelle, Spiegel und Symbol für Schönheit, Wandel und Leben selbst“, heißt es in einem Begleittext zur Ausstellung, die bis zum 16. Januar jeweils sonntags zwischen 14 und 16 Uhr zu sehen ist. Der Eintritt kostet drei Euro.
Im kommenden Jahr soll es eine weitere Ausstellung zum Thema Wasser geben. „Da wollen wir uns dann auch mehr mit kritischen Aspekten befassen und arbeiten dafür unter anderem mit dem Naturschutzbund zusammen“, sagt Frank Mehring und ergänzt: „Es gab wahrscheinlich vor uns nie eine Generation, die ähnlich gut über die Folgen ihres Handelns Bescheid wusste.“
Ausstellungseröffnung am 9. November mit den Künstlern, Kuratorin Joke Ruijs, Josef Gietemann, Frank Mehring, Tabea Frauenlob (Musik) und Bürgermeister Markus Dahmen. Foto: Rainer Liese