"Kammerchor Haldern Auftritt im Klassik-Café am Irmgardisweg, Foto von Christoph Buckstegen"
11. Juli 2026 · Rees

Neuer Veranstaltungsort für das Klassik-Café

Klassik-Café am 19. Juli findet in der Evangelischen Kirche in Haldern statt

REES. Das Klassik-Café 2026 steht in den Startlöchern und es gibt einen neuen Veranstaltungsort. Heiner Frost, künstlerischer Leiter der Konzertreihe reeserviert: „Am Sonntag, 19. Juli, wird das Klassik-Café an der Evangelischen Kirche am Irmgardisweg in Haldern stattfinden.“

Gestartet ist das Klassik-Café vor mehr als 20 Jahren auf dem Gelände von Haus Aspel. Nach dem Weggang der Schwestern erfolgte der „Umzug“ an den Reeser Skulpturenpark. Frost: „Im Zuge notwendiger Sparmaßnahmen mussten wir uns Gedanken über einen neuen Austragungsort machen. Wir haben also nach einem Ort Ausschau gehalten, an dem wir den konzertanten Teil der Veranstaltung ohne eine große Bühne durchführen konnten. Es waren mehrere Möglichkeiten in unseren Überlegungen. Am Ende haben wir uns für das Gelände rund um die Evangelische Kirche in Haldern entschieden.“ Der „gemütliche Teil“ – also Ausschank von Kaffee und Kaltgetränken sowie Kuchenverkauf wird rund um die Kirche stattfinden. „Die Konzerte finden in der Kirche statt“, so Frost.

Mit dabei: alte Bekannte. Den Anfang machen (15 Uhr) Mirjam Hardenberg (Sopran, Cello) und Anja Speh (Klavier). Um 15.30 folgt ein Auftritt des Kammerorchesters opus m. Das Duo Speh-Hardenberg spielt wie jedes Jahr zwei Sets. (15 bis 15.30 Uhr und 16 bis 16.30 Uhr). Zum Abschluss singt der Kammerchor Haldern.

Tango und und und

Frost: „Das Thema für das 2026-er Klassik Café lautet: ‚Tango und und und ...‘ Beim Wort Tango denkt man meist an Astor Piazolla und natürlich werden sowohl Hardenberg-Speh als auch das Kammerorchester opus m Stücke des wohl bekanntesten Tango-Komponisten aufführen.“

Hinter dem „und und und“ stehen allerdings auch andere Komponisten und Stilrichtungen von der Renaissance bis zur Moderne. Auf der Setlist finden sich neben Johann Sebastian Bach unter anderem Jacob Arcadelt, Manuel de Falla, Heitor Villa-Lobos, Manuel Ponce, George Bizet, Isaac Albeniz und John Williams.

Teil des Finales mit dem Kammerchor ist Thomas Brokamp, der als Leser beim „Lahusen-Projekt“ dabei ist. Frost: „Das Lahusen-Projekt ist die Wiederaufnahme eines Programms, das der Chor vor Jahren schon einmal aufgeführt hat. Dabei geht es darum, das bei Gedicht-Vertonungen der Text oft nur noch eine Nebenrolle spielt. Thomas Brokamp wird also die Texte (Eichendorff, Storm, Goethe und andere) vortragen.“ Kürzlich war der Chor in zwei offenen Proben (eine im Museum Kurhaus Kleve – die andere im Rahmen der Tage der Musik in Rees) zu hören.

Spenden sind immer willkommen

Der Eintritt zum Klassik-Cafe ist wie immer frei. Von den Einnahmen aus dem Kuchen- und Getränke-Verkauf schafft der Chor Notenmaterial für kommende Konzerte an. Heiner Frost: „Allein die Kosten für die Noten zum diesjährigen Weihnachtskonzert liegen über 500 Euro. Da freut sich unser Kassierer über jeden Euro, den wir beim Klassik-Café einnehmen.“ Übrigens werden auch Spendenboxen aufgestellt. Frost: „Der Eintritt ist zwar kostenlos, aber natürlich entstehen Kosten wie bei jedem anderen Konzert auch. Wir sind also – wie immer – für jede Unterstützung dankbar.“

Der Kammerchor Haldern veranstaltet das Klassik-Café diesmal am Irmgardisweg in Haldern. Foto: Christoph Buckstegen