Die Spender Christian Umbach und Fritz van Dornick mit Dominik Gründler vom Vorstand des Fördervereins Löschzug Kalkar. Foto: privat
9. April 2025 · Kalkar

Neuer Lebensretter beim Löschzug Kalkar

Öffentlich zugänglicher AED dank großzügiger Spenden

KALKAR. Am Feuerwehrgerätehaus in Kalkar steht ab sofort ein automatisierter externer Defibrillator (AED) für die Öffentlichkeit bereit. Die Anschaffung des Geräts wurde durch die großzügige Unterstützung mehrerer Spender ermöglicht und bietet eine wichtige Ergänzung zur Notfallversorgung, insbesondere im Bereich des Stadtparks und entlang der Bahnhofstraße.

Ein AED kann bei plötzlichem Herzstillstand durch gezielte Stromstöße lebensrettend wirken. Das Gerät führt den Anwender mittels Sprachanweisungen sicher durch den gesamten Reanimationsvorgang – auch ohne medizinische Vorkenntnisse. Im Notfall zählt jede Sekunde, weshalb der frei zugängliche Standort am Feuerwehrgerätehaus bewusst gewählt wurde.

Der neue Standort ist bereits im AED-Register des Kreises Kleve registriert. Die Kreisleitstelle greift bei der Notrufabfrage auf diese Datenbank zu und kann die Anrufer direkt auf das Gerät hinweisen. Dies erhöht die Chancen, im Ernstfall schnell und gezielt Hilfe leisten zu können. Die Anschaffung des AED wurde maßgeblich durch private Spenden von Fritz van Dornick und Christian Umbach ermöglicht. Der Betrieb und die Wartung des Geräts werden durch den Förderverein Löschzug Kalkar sichergestellt.

Anders als bei anderen Standorten im Stadtgebiet ist der neue AED 24 Stunden am Tag frei zugänglich. Das Gerät befindet sich außen am Haupteingang des Gerätehauses und ist durch grüne Schilder gekennzeichnet. Die Feuerwehr und der Förderverein appellieren an die Bevölkerung, keine Scheu zu haben, den Defibrillator im Notfall zu nutzen – denn jeder kann zum Lebensretter werden.

Am Freitag, 2. Mai wird ab 18.30 Uhr eine öffentliche Schulung im Feuerwehrgerätehaus stattfinden, zu der auch interessierte Bürger eingeladen sind.

Die Spender Christian Umbach und Fritz van Dornick mit Dominik Gründler vom Vorstand des Fördervereins Löschzug Kalkar. Foto: privat