Team der Überwachungsstation B1 im St.-Clemens-Hospital Geldern bei Arbeitsbeginn im Juli. Foto: Elwi/St.-Clemens-Hospital
16. Juli 2026 · Geldern

Neue Überwachungsstation im St.-Clemens-Hospital Geldern

Patientensicherheit und Versorgungsqualität stärken

GELDERN. Das St.-Clemens-Hospital Geldern baut seine medizinische Versorgung weiter aus: Anfang Juli nahm die neue Überwachungsstation den Betrieb auf. Auf der Station stehen künftig sechs Überwachungsbetten für Patienten zur Verfügung, die nach einem internistischen Eingriff engmaschig überwacht werden müssen, jedoch keine intensivmedizinische Behandlung benötigen. Mit dem neuen Angebot verbessert das Krankenhaus die Versorgungssicherheit, schafft zusätzliche Behandlungskapazitäten und sorgt für noch klarere Versorgungsstrukturen.

„Mit unserer neuen Überwachungsstation reagieren wir auf die steigende Zahl von Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Überwachungs- und Pflegebedarf bei gleichzeitig begrenzten Kapazitäten auf der Intensivstation“, erklärt Christian Lanz, Pflegedirektor des St.-Clemens-Hospitals. „Unser Ziel ist es, jeder Patientin und jedem Patienten genau die Betreuung zukommen zu lassen, die sie oder er benötigt – sicher, professionell und auf hohem pflegerischem Niveau.“ Die neue Überwachungseinheit entstand innerhalb weniger Monate in den Räumlichkeiten der bisherigen Operativen Patientenaufnahme (OPA) im B1-Flügel des Krankenhauses. Seit Anfang 2026 wurde das Projekt gemeinsam von Fachleuten aus Medizin, Pflege, Qualitätsmanagement sowie den Bereichen Technik und Einkauf geplant und umgesetzt. Parallel dazu wurde ein spezialisiertes Pflegeteam aufgebaut.

Die Überwachungsstation schließt künftig die Versorgungslücke zwischen Normalstation und Intensivstation. Patienten profitieren von einer kontinuierlichen Monitorüberwachung ihrer Herz-Kreislauf-Funktionen sowie einer engmaschigen pflegerischen Betreuung. Gleichzeitig können intensivmedizinische Behandlungsplätze gezielt für schwer erkrankte Menschen freigehalten werden. „Die neue Einheit trägt maßgeblich dazu bei, die Versorgungsqualität und Patientensicherheit weiter zu erhöhen“, sagt Lukas Matyschik, Leiter des Qualitätsmanagements des St.-Clemens-Hospitals. „Gleichzeitig optimieren wir die Behandlungsabläufe zwischen Normalstation, Überwachungsstation und Intensivstation. Klare Prozesse und eindeutig definierte Zuständigkeiten schaffen zusätzliche Sicherheit – sowohl für unsere Patientinnen und Patienten als auch für unsere Mitarbeitenden.“

Geleitet wird die neue Überwachungsstation von Vanessa Löw, die zuvor als Pflegefachkraft auf der Intensivstation tätig war. Gemeinsam mit derzeit acht weiteren Pflegefachkräften übernimmt sie die Versorgung der Patientinnen und Patienten auf der neuen Station. „Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe und auf die Zusammenarbeit mit unserem Team“, sagt die Stationsleitung. „Viele Kolleginnen und Kollegen bringen bereits Erfahrung aus der Intensivpflege oder von Überwachungsstationen anderer Krankenhäuser mit. Diese Fachkenntnisse ermöglichen uns eine hochwertige Betreuung von Patientinnen und Patienten, die beispielsweise nach kardiologischen oder internistischen Eingriffen vorübergehend eine engmaschige Überwachung benötigen.“

Die medizinische Verantwortung für die neue Überwachungsstation übernimmt Dr. med. Frithjof Schlegel, Leiter der Kardiologie des St.-Clemens-Hospitals. Er sieht in der neuen Einheit einen wichtigen Gewinn für die Patientenversorgung. „Mit den neuen Überwachungsbetten können wir Patientinnen und Patienten nach geplanten Eingriffen oder auch in Notfallsituationen sicher überwachen, ohne dabei wertvolle Intensivkapazitäten zu belegen“, erläutert der Kardiologe. „Davon profitieren sowohl unsere Patientinnen und Patienten als auch die Abläufe im Krankenhaus insgesamt. Die neue Überwachungsstation ist deshalb ein wichtiger und zukunftsweisender Schritt für unser Haus.“

Mit der Eröffnung der Überwachungsstation investiert das St.-Clemens-Hospital Geldern gezielt in eine moderne, sichere und bedarfsgerechte Patientenversorgung. Die neue Einheit ergänzt das bestehende medizinische Angebot und sorgt dafür, dass Patientinnen und Patienten auch bei erhöhtem Überwachungsbedarf optimal versorgt werden können.

Das Team der neuen Überwachungsstation B1 im St.-Clemens-Hospital Geldern nahm Anfang Juli seine Arbeit auf. Foto: Elwi/St.-Clemens-Hospital