Nächstes Klassik-Café am Skulpturenpark Rees
Klassische Musik bei Kaffee und Kuchen am 13. Juli
REES. Heiner Frost hat es nicht mit Zahlen und Statistik. Das wievielte Klassik-Café am Sonntag, 13. Juli, ab 15 Uhr am Reeser Skulpturenpark über die Bühne geht? „Irgendwie nicht wichtig“, sagt Frost, künstlerischer Leiter der Konzertreihe „reeserviert“.
„Wenn wir es auf die Örtlichkeit am Skulpturenpark reduzieren, ist es, glaube ich, das dritte Mal. Oder ist es das vierte?“ Angefangen hat das Klassik-Café in Haus Aspel. „Das dürfte Anfang der 1990er Jahre gewesen sein.“ Die Idee: Den Menschen bei Kaffee und Kuchen klassische Musik im Halbstundentakt zu bieten. Frost: „Alle 30 Minuten wechselt das Bühnenpersonal. Die Menschen zahlen keinen Eintritt, sondern bezahlen nur für Kaffee, Kuchen oder Kaltgetränke.“ Mit den Einnahmen finanziert sich der Kammerchor Haldern. Frost: „So ein Chor braucht etwa Geld für Notenanschaffungen und das Veranstalten von Konzerten.“
Zu den festen Größen beim Klassik-Café gehören das Kammerorchester „opus m“, das für den Auftakt um 15 Uhr verantwortlich zeichnet. Letzter Programmpunkt ist der Auftritt des Kammerchors. Frost: „Das hat organisatorische Gründe, denn die Damen und Herren sind vorher für die Cafeteria zuständig.“ Ebenfalls von Anfang an dabei: Sopranistin und Cellistin Mirjam Hardenberg im Duett mit der Pianistin Anja Speh. Die übrigen Progammpunkte der 2,5-stündigen Veranstaltung sind austauschbar. Frost: „Ein paar Mal hatten wir ein Junior-Café, wo sich der ‚Nachwuchs präsentieren konnte. Diesmal gibt es einen Block mit Pop-Klassikern in der Besetzung Gesang und Klavier, und der Kammerchor beendet das Café mit einem Beatles-Block. Beim Orchester gibt es Klassik und Filmisches, und wie immer sind Hardenberg-Speh mit zwei Blöcken dabei.“
Mit dem Klassik-Café geht die „reeserviert“-Reihe am 13. Juli weiter: Ole Engfeld, Pressesprecher der Stadt Rees, und Heiner Frost, künstlerischer Leiter der Klassik-Reihe. Foto: Stadt Rees