Die Stimmzettel zum Reichswald-Bürgerentscheid. Foto (Archiv): Kreis Kleve
10. Februar 2025 · Emmerich

Nabu Emmerich kritisiert Fakenews vor Bürgerentscheid

Mitgliedertreffen der Ortsgruppe: Rück- und Ausblick sowie Sprecher-Wahlen

EMMERICH. Bei dem Mitgliedertreffen der Ortsgruppe Emmerich des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) ist der Tätigkeitsbericht des Sprechers, Adalbert Niemers, über die vielfältigen Aktivitäten der vergangenen Jahre in Emmerich besprochen worden.

Emotional wurde es bei dem Thema Bürgerentscheid zum Nationalpark: Auch wenn der Bürgerentscheid nicht zugunsten des Nationalparks ausgegangen sei, sei man stolz auf mehr als 52.000 Ja-Stimmen. Empört sei man darüber, dass das knappe Ergebnis, höchstwahrscheinlich durch eine Desinformationkampagne der Nationalparkgegner mit Unwahrheiten und Halbwahrheiten, zustande gekommen war.

Enttäuscht zeigte sich Adalbert Niemers über den Fernsehbeitrag des WDR. Auch Fakenews der Nationalparkgegner seien einfach den Argumenten für den Nationalpark gegenübergestellt worden, anstatt sie einem Faktenckeck zu unterziehen. Solch ein Verhalten von Medienvertretern dürfe man nicht einfach hinnehmen. Er appellierte an die Mitglieder, mit Verbreitern von Fakenews über ihre Infpormationquellen zu sprechen.

Adalbert Niemers und Rüdiger Helmich wurden erneut zum Sprecher und stellvertretenden Sprecher gewählt.

Die Betreuung der Obstwiese auf dem Eltenberg wird fortgesetzt. Dazu trugen sich Helfer in eine Liste ein. Nachdem die Landschäferei Berghöfel die Beweidung aus Kostengründen aufgegeben hat, konnte ein Landwirt für die jetzt notwendigen Mäharbeiten gefunden werden.

Mitarbeiter der Nabu-Naturschutzstation in Kleve informierten darüber, bei welchen Arbeiten bei der Betreuung von Naturschutzgebieten die Ortsgruppe helfen kann.

Positiv aufgenommen wurden die Aktionen der Stadtbücherei Emmerich zum Naturschutz (Samenbörse, Ausstellung „Kindheitswiesen“). Leiterin Andrea Joosten machte den Vorschlag, dass der Nabu in der Bücherei seine Arbeit darstellen könne. Das soll aufgegriffen werden.

Die Stimmzettel zum Reichswald-Bürgerentscheid. Foto (Archiv): Kreis Kleve