Musikalische Kriminalfälle im Museum Kurhaus
Am 1. Februar steht ein ungewöhnliches Konzert an
KLEVE. Am 1. Februar um 18 Uhr laden die Konzerte der Stadt Kleve zu einem ungewöhnlichen Konzertabend ein: Bei der Besonderen Reihe begibt sich das junge Ensemble Barock_Plus im Museum Kurhaus auf eine faszinierende Reise durch die dunklen Seiten der Musikgeschichte. Gemeinsam mit dem Publikum erkunden Tabea Wink (Blockflöten), Verena Spies (Barockcello) und Dominik Heidl (Cembalo) wahre Kriminalfälle, die das Schicksal einiger bedeutender Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts geprägt haben.
Die Reise beginnt im malerischen Venedig des Jahres 1713, wo der Dichter Bartolomeo Dotti auf tragische Weise sein Leben verlor. Wenige Tage nach seinem Tod erscheint ein Zeitungsartikel, verfasst von einem Unbekannten, der Dottis Schicksal kommentiert: „Du hast die Arien Scarlattis besudelt und den gerechten Lohn dafür erhalten.“ Alessandro Scarlatti steht unter Tatverdacht, Georg Friedrich Händel und Johann Mattheson begehen beinahe einen Mord, und Paris und Genua werden zum Schauplatz weiterer unerklärlicher Verbrechen.
Aber wer hat jetzt eigentlich wen umgebracht und wieso? Es beginnt eine unterhaltsame musikalische Odyssee, in der versucht wird, die Kriminalfälle der Barockmusik aufzuklären. Ein kniffliges Unterfangen, bei dem der detektivische Instinkt des Publikums gefragt ist. Mit Musik von Georg Friedrich Händel, Arcangelo Corelli, Jean-Marie Leclair, François Couperin, Johann Mattheson, Alessandro Scarlatti und anderen Barockmeistern.
Tickets für zwölf Euro (fünf Euro für Schüler und Studierende) gibt es an der Rathaus-Info, an den bekannten Reservix-Vorverkaufsstellen sowie online bei Reservix. Das Konzert wird gefördert durch die Konzertförderung des Deutschen Musikwettbewerbs.
Das junge Ensemble Barock_Plus begibt sich im Museum Kurhaus auf eine faszinierende Reise durch die dunklen Seiten der Musikgeschichte. Foto: Taeseok/ohtografie