Mobiles Bürgerbüro für bürgernahe Verwaltung
CDU Kevelaer fordert Prüfung einer Einführung
KEVELAER. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Kevelaer möchte den Bürgerservice deutlich verbessern, insbesondere für ältere und weniger mobile Menschen. In einem aktuellen Antrag fordert sie die Prüfung der Einführung eines mobilen Bürgerbüros nach dem Modell des „Bürgerkoffers“ in Geldern.
Mit diesem mobilen Serviceangebot könnten Verwaltungsleistungen wie Personalausweis- oder Reisepassanträge, Meldeangelegenheiten oder Passbilder direkt vor Ort erledigt werden, so etwa in Senioreneinrichtungen, Ortsteilen, zentralen Treffpunkten oder bei besonderen Veranstaltungen, sagt die CDU.
„Der Bürgerkoffer bringt die Verwaltung zu den Menschen und nicht umgekehrt“, betont CDU-Fraktionsvorsitzender Mario Maaßen. „Gerade für Bürgerinnen und Bürger, die nicht mehr so mobil sind, wäre das eine spürbare Erleichterung.“
Die bisherigen Schwierigkeiten im Bürgerservice seien nicht den Mitarbeitern der Verwaltung anzulasten. Vielmehr solle die Stadtverwaltung die technischen, organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für den „Bürgerkoffer“ prüfen, die Kosten kalkulieren und mögliche Fördermöglichkeiten ermitteln. Zudem sollen konkrete Einsatzszenarien für Kevelaer entwickelt werden. Ein Ergebnisbericht mit Handlungsempfehlungen soll dem Rat vorgelegt werden, damit entschieden werden kann, ob und in welchem Umfang ein „Bürgerkoffer“ in Kevelaer eingeführt wird. Ziel sei es, so Maaßen, „Barrieren abzubauen, Service zu verbessern und Verwaltung bürgernäher zu gestalten.“
CDU-Fraktionsvorsitzender Mario Maaßen befürwortet mit der CDU-Fraktion ein mobiles Bürgerbüro. Foto: CDU Kevelaer