Mit euch ist es schöner!
Kabarett 6.0 mit Stefan Verhasselt auf dem Meyerhof in Kleve
KLEVE. Stefan Verhasselt ist der Niederrheiner unter den Kabarettisten. Viele kennen ihn auch als WDR4-Moderator. Am Freitag, 2. Oktober, ist er auf Einladung des Kleinkunstvereins Cinque zu Gast auf dem Meyerhof, Uedemer Straße 15 in Kleve.
Mit feinsinnigem und stellenweise richtig schrägem Humor „philosophiert“ er sich auch in seinem sechsten Kabarettprogramm wieder wortwitzig durch die Eigenarten und Absurditäten unserer Gesellschaft und zeigt auf, was wir täglich so veran- und verunstalten. Alles ohne Kostüm und Kulisse, aber immer oberhalb der Gürtellinie und mit Empathie für seine Mitmenschen. Auf dass die Zuschauer nachher feststellen: „Genau so is et – wie bei uns zuhaus“. Im aktuellen Programm geht‘s um Kühe im Home-Office, Hunde im Übergangsmäntelchen und künstliche Intelligenz im Kabarett. Man erfährt auch, warum Jugendliche keinen Spargel mehr essen, dafür aber alles in „Bowls“, wie es um uns herum um den Datenschutz bestellt ist und was am Niederrhein so alles „geht“. Das Programm lebt auch vom „Assoziationsprakesieren“ – eine Eigenschaft, die Niederrheinern wie Stefan Verhasselt in die Wiege gelegt zu sein scheint: Gerade noch grübeln wir darüber, wann wohl das nächste Mal die braune Tonne geleert wird, um uns im nächsten Moment dem Gerücht zuzuwenden, wer gerade im Sterben liegt. Schräg, aber schön (lustig)… Ein bisschen schwarzer Humor blitzt immer mal wieder auf.
Wer über sich selbst lachen kann, ist bei Stefan Verhasselt und seinem neuen Kabarett-Programm „6.0“ immer herzlich willkommen. Und das „herzlich“ ist bei ihm ehrlich gemeint. Denn, wie sagt der Kabarettist vom Niederrhein: „Mit euch ist es schöner!“ Karten gibt es für 25,50 Euro in der Buchhandlung Hintzen, beim KulturBüro NiederRhein, bei der KultTOURbühne Goch, im Theaterbüro Emmerich und online bei Reservix. Einlass ist ab 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr.
Wer über sich selbst lachen kann, ist bei Stefan Verhasselt und seinem neuen Kabarett-Programm „6.0“ immer willkommen. Foto: Simon Erath