Mehr als 15.000 Euro für die Kriegsgräberfürsorge
Ergebnis der Spendensammlung für den VDK in Emmerich bekanntgegeben
EMMERICH. Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Emmerich ist das Ergebnis der Spendensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) bekannt gegeben worden.
Bürgermeisterin Claudia Lindlahr überreichte gemeinsam mit einer Abordnung der Emmericher Schützen einen symbolischen Scheck über 15.099,69 Euro an Wolfgang Gorzalka, Vertreter des Regionalverbandes Rheinland.
„Unsere Stadt lebt vom Mitmachen und vom Verantwortungsgefühl füreinander. Dass dabei erneut ein so starkes Ergebnis erzielt wurde, freut mich sehr“, sagte Lindlahr, die als Bürgermeisterin zugleich Ortsvorsitzende des Volksbundes ist.
Ein besonderer Dank galt den Emmericher Schützenvereinen, die auch in diesem Jahr den Kern der Sammlung getragen haben. „Dieser Scheck steht für weit mehr als eine Zahl. Er steht für Menschen, die Zeit investieren, bei Wind und Wetter unterwegs sind und andere für eine gute Sache gewinnen“, sagte Lindlahr.
Ende des vergangenen Jahres waren zahlreiche Ehrenamtliche mit den markant türkisen Sammeldosen in Emmerich und den Ortsteilen unterwegs. Ergänzt wurde die Aktion durch einen Erbsensuppenverkauf der Bundeswehr in der Emmericher Innenstadt, dessen Erlös ebenfalls dem Volksbund zugutekam.
Bereits seit 2008 organisieren die Emmericher Schützen die Sammlung für den Volksbund, nachdem die Bundeswehr den Standort Emmerich verlassen hatte. Seitdem sind bei den jährlichen Aktionen insgesamt knapp 250.000 Euro an Spenden zusammengekommen.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist eine humanitäre Organisation, die im Auftrag der Bundesregierung Kriegstote im Ausland sucht, birgt und würdig bestattet sowie deren Gräber dauerhaft pflegt.
Darüber hinaus betreut der Volksbund Angehörige, berät öffentliche und private Stellen in Fragen der Kriegsgräberfürsorge und engagiert sich international in der Erinnerungsarbeit sowie in der Bildungs- und Begegnungsarbeit junger Menschen an den Ruhestätten der Toten. Weitere Infos: www.nrw.vdk.de.
Dank des großen Engagements der Emmericher Schützenvereine konnte Bürgermeisterin Claudia Lindlahr ein Rekord-Sammelergebnis an Wolfang Gorzalka vom VDK-Regionalverband Rheinland übergeben. Foto: Stadt Emmerich