Looifeest startet wieder
6. Juli 2026 · Goch

Looifeest startet wieder

Grenzübergreifendes Musikfestival mit Rockbands „bei Regi“ geplant

HOMMERSUM. Lange ist es her, dass in der Gegend um Ottersum, bekannt als die Looi, die auch mal zu Deutschland gehört hat, jährlich das Looifeest gefeiert wurde. Seit der Coronazeit hat das Festival nicht mehr stattgefunden. Im Rahmen der Live-Konzertreihe, die von „laut&Lauter“ seit Anfang des Jahres in der Hommersumer Kultkneipe „Bei Regi“ für den HVV organisiert wird, überlegte man, das deutsch-niederländische Looifeest wieder aufleben zu lassen. Das Team von laut&Lauter erklärte sich bereit, zusammen mit dem niederländischen Verein Motoclub „Bulldog“ das Fest 2026 zu organisieren. Es wird auf der deutschen Seite, direkt an der Grenze, auf dem Vorplatz des Dorftreffs bei Regi stattfinden. Als Termin wurde Samstag, 11. Juli, festgelegt. Ab 18 Uhr sollen nacheinander drei Rockbands für Stimmung sorgen. Einlass ist ab 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für die Bands geht der Hut rum. Da es sich um eine deutsch-niederländische Kulturveranstaltung handelt, wird die Maßnahme durch die Euregio Rhein-Waal gefördert. Als erste Liveband wird die Gruppe „Heat Wave“ um 18 Uhr starten. Die fünfköpfige deutsch-niederländische Band ist 2007 in Gennep „geboren“ worden und sorgt mit Soul, Funk und Rockdiamanten aus damaligen Zeiten dafür, dass schon beim ersten Gig die Post abgehen wird. Um circa 20 Uhr wird dann die niederländische Band mit dem deutschen Namen „Eine kleine Nachtmusik“ nicht klassische Musik präsentieren. Die Band spielt die etwas härtere Seite der Rockmusik und covert Musik von AC/DC, Gary Moore und Iron Maiden. Als letzte Band wird aus dem Raum Krefeld „Rock 4 Me“ auftreten, die schon einige Male bei Regi Erfolge gefeiert haben. Hier kommt jeder auf seine Kosten, der schon in den 70er- und 80er-Jahren den Klängen von Deep Purple, Led Zeppelin und U2 gelauscht hat. Mit diesem Projekt soll die deutsch-niederländische Freundschaft gefestigt werden.