Leergutbons aus Rees helfen kleiner Dorfschule auf Haiti
Rund 300 Euro an Spenden für wichtige Investitionen wie Dachaufbau
Die Schule, die sowohl Grund- und Hauptschule (bis zur 8 Klasse) als auch Kindergarten und Kinderkrippe abdeckt, hat immer wieder stark unter den unsicheren politischen Bedingungen im Land zu leiden. Kriminelle Banden blockieren über Straßensperren die Versorgungswege im Land, Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs finden ihren Weg aus der Hauptstadt Port-au-Prince nicht mehr in die Provinzen. Umso wichtiger ist es, dass die Kinder der Schule ihr tägliches Mittagessen in der Schule bekommen. Allerdings verfügt die kleine Schule auch über eigene kleine Ländereien, auf denen sie Reis, Obst und Gemüse anbaut. Gartenbau und landwirtschaftliche Grundkenntnisse sind Teil des Lehrplans. Neben den allgemeinen Fächern wie Mathematik, Französisch und Geographie setzt die Schule auch Schwerpunkte im Unterrichten von musischen und handwerklichen Fächern.
Auf Initiative von Rewe-Mitarbeiterin Kerstin Teska konnte gemeinsam mit dem Markt-Chef Stefan Lamers eine Leergut-Aktion über Getränkebons in die Tat umgesetzt werden. Damit ist die Gemeinde Rees eine der aktivsten Unterstützer der Schule. Reeser Bürger wie Wilhelm Terstegen waren schon vor Ort und haben tatkräftig ihre Kompetenzen in der Schule eingebracht. Sie kennen die Bedürfnisse der Schule genau. Auch für ein neues Projekt, dass den Schulaufbau vorantreibt, wird aktuell fleißig gesammelt: Ein Dachaufbau soll ermöglichen, dass die Schule Platz für Aufführungen und Versammlungen mit Blick über die Landschaft der Reisfelder hat.
Jeder gesammelte Euro wird sinnvoll investiert und trägt dazu bei, dass die Kinder weiterhin mit Freude in die Schule gehen.
Die Weihnachtsaufführung aus dem Jahr 2023 in der Ecole du Village. Foto: Cecile Fatima