Kunstmesse „Huntenkunst“ lockt am letzten Mai-Wochenende in die Ortschaft Ulft
Künstler aus aller Welt präsentieren ihre Werke / Themenschwerpunkt liegt auf der Republik Irland
NIEDERLANDE. Bald findet zum 32. Mal die internationale Kunstmesse Huntenkunst im niederländischen Ulft statt. Huntenkunst ist eine Kunstmesse, vorgesehen für professionelle Künstler und Galeristen. Die Konzentration liegt daher auf den Künstlern und ihrer Arbeit. Während dem Mai-Wochenende vom 29., 30. und 31. Mai präsentieren 250 Künstler aus dem In- und Ausland ihre Arbeiten. Mit vielen neuen Teilnehmenden erhoffen sich die Veranstalter ein noch attraktiveres Angebot für Besucher zu schaffen.
1993 fand Huntenkunst erstmals in der Ortschaft Veldhunten in der damaligen Gemeinde Gendringen statt. Dankbar wurde das Netzwerk der „Galerie bij de Boeken“ benutzt. Daher gibt es immer noch eine hervorragende Zusammenarbeit zwischen der Galerie. Die Messe hatte Pioniercharakter im kulturellen Sektor, fand sie damals in einem großen Zelt statt, in dem mehr als 80 Künstler aus verschiedenen Ländern ihre Arbeit ausstellen konnten.
Messekonzept
Huntenkunst ist eine Stiftung mit der Vision eine Plattform für Künstler aus der ganzen Welt zu bieten. Die Veranstaltung bietet somit reichlich Gelegenheit Kontakte zu knüpfen. Daneben will die Organisation auch das Interesse des Publikums für zeitgenössische Kunst wecken. Ziel ist es, eine große Vielfalt an Stil und Technik abzubilden. Die Anwesenheit der Künstler gibt den Besuchern Gelegenheit sich mit dem Kunstschaffenden gedanklich austauschen zu können. Durch die Anwesenheit von Künstlern aus fast 30 Ländern, wird der internationale Charakter der Messe deutlich. Neben den Niederlanden gibt es unter anderem Künstler aus Deutschland, Belgien und Frankreich, sowie Indien und Argentinien. So kann der Besucher auch die verschiedenen Einflüsse entdecken, die durch die Herkunft der Künstler in ihren Werken zu finden sind. Jedes Jahr ist ein Land Themenland. In diesem Jahr: Irland.
Daher präsentieren irisiche Künstler bereits vor und nach dem Festival, im Rahmen der Ausstellung „Die Ieren kommen!“ ihre Werke. Die Ausstellung dauert von Montag, 18. Mai bis Sonntag, 28 Juni. Die Botschafterin der Republik Irland, Dr. Ann Derwin verschafft sich am Montag, 29. Mai um 16 Uhr einen Überblick über die Ausstellung.
Wo Huntenkunst lebendig wird
Veranstaltungs ort der Huntenkunst Kunstmesse ist die SSP-Halle im DRU Industriepark, DRU Laan 2, 7071 MC in Ulft. Sie ist eine ehemalige Produktionshalle, in der einst die berühmte DRU Kochtöpfe hergestellt wurden. Im Mai wird hier ein „Künstlerdorf“ gebaut. Die Einrichtung und Optik der Halle sorgen dafür, dass der Betrachter immer wieder einen neuen Ausstellungsraum betritt. Die „Kunststraßen“ bieten jeweils eine andere Welt, eine die Farbe und Form favorisiert. Der Betrachter ist buchstäblich in einer anderen Welt, wo Begeisterung und Schönheit herrschen und man automatisch an der inneren Welt seiner Mitmenschen teilhaftig wird. Geöffnet ist die Ausstellung am letzten Mai-Wochenende: Freitag, 29. Mai 17 - 21 Uhr, 30 Mai 10 - 20 Uhr und am 31. Mai 10 - 18 Uhr. Kostenlose Parkmöglichkeiten gibt es neben der Ausstellungshalle auf dem Parkplatz „De Doorsteek“. Weitere Informationen finden Leser online unter www.huntenkunst.org.
Das Huntenkunst Festival in Ulft lockt mit Werken vieler internationaler Künstler. Darunter ist auch Sanjay Punekar, der mit seinem Bild „Morning Glory“ überzeugt. Foto: Sanjay Punekar