Kunst im öffentlichen Raum: Neues Leben im Reeser Skulpturenpark
Großes Stillleben in stilvoller Umgebung: Bürgermeister Sebastian Hense und Jurymitglied Carla Gottwein eröffnen die zehnte Ausstellung im gutbesuchten Skulpturenpark in Rees.
REES. „Kunst und Kultur sind kein Luxus, sondern Teil unseres Lebens und unseres Selbstverständnisses als Stadt“, sagte Bürgermeister Sebastian Hense, als er die zehnte Ausstellung im Reeser Skulpturenpark eröffnete.
Mehr als 200 Gäste waren auf das 5.500 Quadratmeter große Areal zwischen Stadtmauer und Rheindamm gekommen, um insgesamt 15 neue Skulpturen sowie deren Schöpferinnen und Schöpfer aus Deutschland und den Niederlanden zu treffen.
Die niederländische Künstlerin Maria van der Laar informierte Bürgermeister Sebastian Hense über ihre Skulptur „Eisvögel“. Inspiration war die Beobachtung eines Eisvogels an ihrem Gartenteich in Schaijk in der Provinz Nordbrabant. Foto: Stadt Rees
Vor 23 Jahren startete das grenzüberschreitende Projekt „Skulpturenpark Rees – Sint Anthonis“. Die Stadt Rees koordiniert, die Koenraad Bosman Stiftung kofinanziert die Freiluft-Kunst in direkter Nähe zum städtischen Koenraad-Bosman-Museum. Bürgermeister Hense dankte auch der Jury für ihre sachkundige Auswahl sowie den Mitarbeitern des städtischen Bauhofs für das Aufstellen der neuen Ausstellung.

Viele kunstinteressierte Gäste kamen zur Eröffnung der zehnten Ausstellung im Reeser Skulpturenpark. Foto: Stadt Rees
Matthes Wissing sorgte am Eröffnungstag mit Gitarre und Gesang für den musikalischen Rahmen. Das hölzerne Podest, auf dem er spielte, bleibt noch einige Wochen im Skulpturenpark stehen. Es darf von lokalen oder zugereisten Musikern genutzt werden, die auf diesen Brettern einen spontanen, privaten Auftritt oder ein kleines Konzert absolvieren möchten.
Auch die drei „Eisvögel“ von Maria van der Laar setzten noch rechtzeitig zur Landung an