Kunst als Ausdruck: Manuela Pertz stellt in Emmerich aus
Die Ausstellung „Ein Rahmen ist keine Grenze“ zeigt ab 4. Oktober Werke zwischen Abstraktion und Realität.
EMMERICH. Unter dem Titel „Ein Rahmen ist keine Grenze“ stellt die Künstlerin Manuela Pertz ab Sonntag, 4. Oktober, ihre Werke im Business Center Emmerich, Groendahlscher Weg 87, aus. Die Vernissage findet dann von 11 bis 16 Uhr statt.
Der Titel ihrer Ausstellung steht laut Pertz „für meine Uberzeugung, dass Kunst dort beginnt, wo Grenzen nicht mehr festlegen, was möglich ist. Ein Rahmen gibt einem Bild seinen Raum. Doch was innerhalb dieses Rahmens geschieht, darf offen bleiben.“
Manuela Pertz wurde 1974 in Siegburg geboren und wuchs im Raum Aachen auf. Schon früh entdeckte sie ihre Freude am kreativen Arbeiten und am gestalterischen Ausdruck. Ihr Interesse führte sie zunächst an die Fachoberschule für Kunst und Gestaltung, wo sie sich intensiv mit künstlerischen Grundlagen beschäftigte und ihre Freude an der bildnerischen Arbeit vertiefte.
Ihr weiterer Lebensweg führte sie zunächst in unterschiedliche berufliche Bereiche. Nach eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin arbeitete sie viele Jahre in der Gastronomie, unter anderem in Paderborn und später im Emmerich. Dort leitete sie bis zur Corona-Pandemie ein Restaurant an der Rheinpromenade. Zuletzt arbeitete sie als Integrationshilfe für Kinder.
Erst vor einigen Jahren begann Manuela Pertz wieder intensiver zu malen und entdeckte die Kunst erneut als wicht igen Ausdrucksraum für Gedanken, Gefühle und persönliche Erfahrungen. Einen besonders prägenden Einschnitt in ihrem Leben stellte eine Krebsdiagnose dar. In dieser Zeit gewann das künstlerische Arbeiten für sie eine neue Bedeutung. Das Malen wurde zu einer Form der Verarbeitung, des lnnehaltens und der Selbstreflexion. Viele ihrer Arbeiten entstehen intuitiv und spiegeln innere Prozesse wider – zwischen Stärke und Verletzlichkeit, Bewegung und Ruhe.
In ihren Bildern arbeitet Manuela Pertz überwiegend mit Acryl auf Leinwand, häufig kombiniert mit Mixed-Medial-Techniken. Ihre Bildsprache bewegt sich zwischen abstrakten Kompositionen und figurativen Andeutungen. Kraftvolle Farben, starke Kontraste und symbolische Elemente prägen ihre Werke. Dabei entstehen Bildräume, die offen bleiben für individuelle Interpretationen der Betrachter.
Heute lebt und arbeitet Manuela Pertz in Emmerich. Ihre Kunst versteht sie als fortlaufenden Prozess der Auseinandersetzung mit sich selbst, mit gesellschaftlichen Themen und mit den vielen Facetten des Lebens – zwischen Farbe und Schatten.
„Meine Bilder erzählen von Gedanken, Gefühlen, Erfahrungen und den vielen Facetten des Lebens“, sagt Manuela Pertz. „Manche entstehen aus inneren Bildern, andere entwickeln sich während des Maiens. Farben, Formen und Kontraste verbinden sich dabei zu einer eigenen Bildsprache.“ Sie ruft die Betrachter auf: „Schaut über den Rahmen hinaus und lasst euch auf eine persönliche Reise durch Farbe, Form und Gefühl ein.“
Manuela Pertz lebt und arbeitet in Emmerich, stellt nun auch hier ihre Werke aus. Foto: privat