Bertram Gaiser (Standort Niederrhein), Wendelin Knuf (Stadt Wesel), Stefanie Schulten-Borin (Kreis Wesel), Lukas Hähnel (Kreis Wesel), Andrea Scharf (Standort Niederrhein), Simon Panke (Bürgermeister Stadt Dinslaken), Ingo Brohl (Landrat Kreis Wesel), Rainer Benien (Bürgermeister Stadt Wesel), Anja Graumann (Stadt Dinslaken), Alexandro Hugenberg (Stadt Dinslaken), Julia Zupancic (Bürgermeisterin Stadt Moers), Natalie Telders (Stadt Dinslaken) und Simon Koller(Kreis Wesel; v.l.) auf der Expo Real in München. Foto: Myriam Topel
5. Oktober 2026 · Niederrhein

Kreis Wesel präsentiert 15 Projekte aus acht Kommunen auf der Expo Real in München

„Niederrhein. Einfach stark.“ lautet das Motto

KREIS WESEL. Die EntwicklungsAgentur Wirtschaft Kreis Wesel (EAW) präsentiert sich auf der Expo Real in München, der wichtigsten Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa. Zum Messestart stellt sie am Gemeinschaftsstand der Standort Niederrhein GmbH (Halle B1, Stand 314) Projekt- und Standortpotenziale des Kreises unter dem Motto „Niederrhein. Einfach stark.“ vor. Landrat Ingo Brohl, Lukas Hähnel, Leiter der EAW, und Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen führen Gespräche mit Investoren und Projektentwicklern. Sie wollen dabei konkrete Kooperationen für die Zukunft des Niederrheins knüpfen. Die Messe läuft vom 5. bis 7. Oktober und bietet Ausstellungen, Fachforen und Vernetzungsformate. Aus den kreisangehörigen Kommunen sind Bürgermeister Simon Panke (Dinslaken), Bürgermeisterin Julia Zupancic (Moers) und Bürgermeister Rainer Benien (Wesel) ebenfalls vor Ort.

15 Projekte aus acht Kommunen

Die EAW präsentiert insgesamt 15 Projekte aus acht Kommunen. Sie zeigen, wie vielfältig die Entwicklungsansätze im Kreisgebiet sind: von der Revitalisierung ehemaliger Industrieflächen über neue Gewerbe- und Wohnquartiere bis hin zu einem Innovationscampus.

Ein weiterer Schwerpunkt des Kreisauftritts sind die sieben Regionalen Kooperationsstandorte im Kreis Wesel. Sie gehören zu den 24 Flächen, die der Regionalverband Ruhr (RVR) im Ruhrgebiet für großflächige Industrie- und Gewerbeansiedlungen ab fünf Hektar gesichert hat. Damit bieten sie Investoren eine verlässliche regionalplanerische Grundlage in einem Marktumfeld, in dem Planungssicherheit besonders gefragt ist.

Bauen im Wandel: Kosten, Kreislauf, Klima

Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die nachhaltige Entwicklung von Gewerbeflächen und die Transformation bestehender Flächen. Serielle Bauweisen sollen Bauzeiten und Baukosten weiter senken. Hinzu kommen Materialstrategien wie der verstärkte Einsatz von Recycling-Beton (RC-Beton). Er stärkt die Kreislaufwirtschaft mineralischer Baustoffe, schont natürliche Ressourcen und verringert den Bedarf an Kies und Sand. Seit Anfang des Jahres setzt die EAW dazu das EFRE-geförderte Projekt Circular.NiederRhein um, das den Übergang zu zirkulären Wertschöpfungsketten im Bau-, Sanierungs- und Rückbausektor unterstützt und bis Ende 2028 praxisnahe Lösungen für die Region entwickelt.

„Die Expo Real ist für uns ein Ort, an dem wir konkrete Schritte für unsere Projekte vorbereiten können“, sagt Landrat Ingo Brohl.

Lukas Hähnel, Leiter der EAW: „Wir nutzen die Messe, um Investoren von den Chancen im Kreis Wesel zu überzeugen und gleichzeitig Wege zu finden, wie Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit bei uns zusammenwachsen können.“

Die Delegation des Kreises Wesel nutzt die verbleibenden Messetage, um Gesprächsergebnisse zu konkretisieren und Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Sie will außerdem Impulse für die weitere Projektentwicklung im Kreis mitnehmen.

Bertram Gaiser (Standort Niederrhein), Wendelin Knuf (Stadt Wesel), Stefanie Schulten-Borin (Kreis Wesel), Lukas Hähnel (Kreis Wesel), Andrea Scharf (Standort Niederrhein), Simon Panke (Bürgermeister Stadt Dinslaken), Ingo Brohl (Landrat Kreis Wesel), Rainer Benien (Bürgermeister Stadt Wesel), Anja Graumann (Stadt Dinslaken), Alexandro Hugenberg (Stadt Dinslaken), Julia Zupancic (Bürgermeisterin Stadt Moers), Natalie Telders (Stadt Dinslaken) und Simon Koller(Kreis Wesel; v.l.) auf der Expo Real in München. Foto: Myriam Topel