Kreis Kleve startet Chatbot auf der Homepage
Kreis-Kleve-Bot lässt sich mit einem Klick aktivieren – Infos zu Leistungen der Kreis-Verwaltung
KREIS KLEVE. Das Online-Angebot des Kreises Kleve wird ab Donnerstag, 4. Dezember, um einen Chatbot erweitert. Der „Kreis-Kleve-Bot“ steht online unter www.kreis-kleve.de zur Verfügung und lässt sich sehr leicht am unteren Bildschirmrand mit einem Klick für einen Chat aktivieren.
Der digitale Assistent beantwortet Anfragen zu zahlreichen Verwaltungsleistungen ? rund um die Uhr und ohne kompliziertes Behördendeutsch. Zusätzlich versteht und verarbeitet der Kreis-Kleve-Bot mehr als 100 Fremdsprachen: Wer in einer dieser Sprachen seine Frage absendet, erhält automatisch die Antwort in derselben Sprache. Neben der mehrsprachigen Kommunikation kann der Chatbot auch in leichter Sprache antworten. Damit ist er ein wichtiger Baustein zur digitalen Barrierefreiheit des Kreises Kleve. Eine integrierte Audio-Funktion für Spracheingabe und -ausgabe macht die Bedienung noch komfortabler. Nutzer, die ungern Texte tippen oder dabei Schwierigkeiten haben, können ihre Fragen einsprechen und sich die Antworten vorlesen lassen. Die Bedienung erfolgt über die aus der digitalen Kommunikation vertrauten Symbole „Mikrofon“ und „Wiedergabe“. Der Chatbot verarbeitet Fragen in gesprochener Sprache und generiert präzise Antworten basierend auf aktuellen digitalen Informationen der Kreisverwaltung Kleve. Dazu zählen die Website des Kreises Kleve, aber auch weitere kommunale Quellen. Relevante Formulare und Online-Services werden direkt verlinkt und können unmittelbar aus dem Chat heraus aufgerufen werden. Für die Nutzung des Chatbots ist keine Installation eines Programms oder einer App und keine Anmeldung notwendig, alle Angaben erfolgen anonym. In den ersten Wochen nach dem Start kann es im Dialog mit dem Kreis-Kleve-Bot vereinzelt noch zu ungenauen oder fehlerhaften Antworten kommen. Das System lernt jedoch kontinuierlich hinzu und verbessert sich mit jeder Interaktion. Hier ist die Mitarbeit der Nutzer gefragt, denn ihr Feedback ist für die Weiterentwicklung entscheidend. Neben der Möglichkeit, die Antwort mit bis zu fünf Sternen zu bewerten, steht auch ein Freitextfeld zur Verfügung, um konkrete Verbesserungsvorschläge einzubringen.
Entwickelt wurde die Technologie von der Firma „neuraflow“, einem Startup mit Standorten in Bremerhaven und Berlin. Das Unternehmen arbeitet bereits mit über 130 Kommunen und Behörden zusammen und ist spezialisiert auf KI-Lösungen für die öffentliche Verwaltung.