"Landrat übergibt Fahrzeuge an Freiwillige Feuerwehr Kalkar und Kleve für Zivil- und Katastrophenschutz, Gruppenfoto mit Fahrzeugen"
3. September 2026 · Niederrhein

Kreis Kleve erhält vom Bund zwei neue Fahrzeuge für Zivil- und Katastrophenschutz

CBRN-Erkundungswagen werden bei den Freiwilligen Feuerwehren in Kalkar und in Kleve stationiert

KREIS KLEVE. Der Kreis Kleve hat zwei neue „CBRN-Erkundungswagen“ vom Bund erhalten. Die modernen Einsatzfahrzeuge wurden nun offiziell durch den Kreis Kleve übernommen und den Freiwilligen Feuerwehren in Kalkar und in Kleve zur Verfügung gestellt. Die Fahrzeuge werden künftig im Rahmen des Zivil- und Katastrophenschutzes für die CBRN-Gefahrenabwehr eingesetzt. Dabei steht die Abkürzung „CBRN“ für chemische, biologische, radiologische und nukleare Gefahren. „Wir freuen uns sehr, dass der Bund uns diese beiden modernen Erkundungsfahrzeuge zur Verfügung stellt. Dies sind wichtige Beiträge zur Stärkung des Zivil- und Katastrophenschutzes“, sagte Landrat Christoph Gerwers bei der offiziellen Übergabe. „Mein besonderer Dank gilt den Freiwilligen Feuerwehren in Kalkar und in Kleve, die mit großem Engagement die Einsatzbereitschaft und den Betrieb sicherstellen. Ohne die tatkräftige Unterstützung der Ehrenamtlichen wäre die Umsetzung der Konzepte nicht denkbar.“

Stefan Rouenhoff, Mitglied des Bundestags für den Kreis Kleve und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ergänzt: „Wenn der Ernstfall eintritt, muss die erforderliche Ausrüstung vorhanden sein. Diese beiden vom Bund bereitgestellten CBRN-Erkundungswagen für den Zivil- und Katastrophenschutz werden ausrücken, wenn im Kreis Kleve und darüber hinaus eine besondere Gefahrenlage eingetreten ist. Mein Dank gilt den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren in Kalkar und Kleve, die hier ehrenamtlich Verantwortung für uns alle übernehmen. Gemeinsam mit den weiteren Blaulichtorganisationen sind sie das Rückgrat unseres Zivil- und Katastrophenschutzes. Extremwetterereignisse wie Starkregen und Hochwasser, längere Trockenperioden und die veränderte sicherheitspolitische Lage zeigen, wie wichtig ein leistungsfähiger Zivil- und Katastrophenschutz ist. Der Bund leistet mit seiner ergänzenden Ausstattung einen wichtigen Beitrag dazu, dass unsere Einsatzkräfte für unterschiedliche Krisen- und Schadenslagen gut gerüstet sind.“

Spezialfahrzeuge liefern Messdaten

Mit diesen neuen Fahrzeugen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) können CBRN-Gefahrenlagen erkundet und gemessen werden, und zwar mit modernen und teilweise hochempfindlichen Messgeräten. Hilfreich ist dabei, dass die Messwerte mit Geo-Koordinaten verknüpft werden können und diese Informationen online übertragen werden können. Die so gewonnenen Messdaten unterstützen die Einsatzleitungen auch bei möglichen Warnungen der Bevölkerung. Betrieben werden beide Fahrzeuge durch speziell ausgebildete Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren in Kalkar und in Kleve. Landrat Gerwers: „Mit diesen Fahrzeugen stärken wir nicht nur die Einsatzfähigkeit im Kreis Kleve, sondern leisten zudem einen Beitrag zur überörtlichen Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen.“

Landrat Christoph Gerwers (vorne, 3.v.l.) übergab die neuen Fahrzeuge für den Zivil- und Katastrophenschutz an die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Kalkar und die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Kleve. Mit dabei (vorne, v.l.) Johannes Fehlemann (Feuerwehr Kalkar), Roland Matenaer (Leiter Feuerwehr Kalkar), Kreisbrandmeister André Jansen, Kalkars Bürgermeisterin Alexandra Schacky und Jürgen Baetzen (Kreis Kleve) sowie (hinten an den Fahrzeugen) Benjamin Schröder (l., Feuerwehr Kalkar) und Daniel Kuhnke (r., Feuerwehr Kleve). Foto: Kreis Kleve/Markus van Offern