Kreativ für mehr Toleranz und gegen Diskriminierung
Auszubildende können sich um „Gelbe Hand“ bis 15. Januar bewerben
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) appelliert an alle, die im Kreis Kleve eine Ausbildung machen und zum Beispiel in ihrem Betrieb oder an der Berufsschule ein Zeichen gegen Hass und Gewalt setzen, beim Wettbewerb „Gelbe Hand“ mitzumachen. „Ob Kurzfilm, Social-Media-Kampagne, Ausstellung über Menschen mit Migrationshintergrund oder Demokratie-Aktion zur kommenden Bundestagswahl: Ganz egal, für welches Projekt sich junge Menschen im Kreis Kleve entscheiden, jede Idee gegen Rassismus und Diskriminierung zählt“, so Karina Pfau. Die Bezirksvorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein sieht „bei Rechtsextremen, die immer dreister auftreten, eine enorme Gefahr“. Es komme darauf an, „extrem rechten und rassistischen Machenschaften überall entschlossen einen Riegel vorzuschieben“. Vor allem auch am Arbeitsplatz. Der Wettbewerb „Gelbe Hand“ sei deshalb „eine ideale Motivation für junge Menschen, sich im Kampf gegen alles Rassistische zu engagieren“. Teilnahmeschluss für den Wettbewerb „Gelbe Hand“ ist der 15. Januar 2025. Der kreativsten Idee winkt ein Preisgeld von 1.000 Euro. Für den zweiten Platz gibt es 700 Euro und für den dritten 500 Euro. Außerdem gibt es noch einen Sonderpreis der DGB-Jugend Nordrhein-Westfalen. Dieser ist mit 500 Euro dotiert. Weitere Infos zu den Teilnahmebedingungen gibt es www.gelbehand.de/setz-ein-zeichen/wettbewerb-aktuell
Der Wettbewerb „Gelbe Hand“ soll junge Menschen, motivieren, sich gegen Rassismus zu engagieren. Foto: IG BAU/Nils Hillebrand