Die Kolpingsfamilie Kleve machte sich am 9. November auf den Weg, um an allen Stolpersteinen in der Stadt Kleve eine Rose niederzulegen. Foto: pebo-qualburg
11. November 2024 · Kleve

Kolpingsfamilie legt Rosen an Stolpersteinen nieder

Aktion am 9. November: In Gedenken an die ermordeten Mitbürger

KLEVE. Am 9. November 1938, der sogenannten Reichsprogromnacht, fanden vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im Deutschen Reich statt. Im Verlauf dieser „Ethnischen Säuberung“ wurden auch in Kleve viele jüdische Mitbürger ermordet. Die Klever Synagoge „an der Reitbahn“ wurde gestürmt, angezündet und zerstört. In Gedenken der ermordeten Mitbürger wurden in der Stadt Kleve über 40 sogenannte Stolpersteine verlegt, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern sollen. Die Aktion „Stolpersteine“ wurde 1992 von dem Kölner Künstler Gunter Demnig gestartet und ist inzwischen in zahlreichen deutschen und anderen europäischen Städten realisiert worden. Die Stolpersteine werden an den Wohnhäusern der Ermordeten verlegt. Aus diesem Anlass machte sich die Kolpingsfamilie Kleve am 9. November auf den Weg, um an allen Stolpersteinen in der Stadt Kleve eine Rose niederzulegen. So werden alle Opfer des Nationalsozialismus wieder in das Gedächtnis der Stadt und deren Bürger zurückgeholt.

Die Kolpingsfamilie Kleve machte sich am 9. November auf den Weg, um an allen Stolpersteinen in der Stadt Kleve eine Rose niederzulegen. Foto: pebo-qualburg