Kolpingchor 1890 Goch: Es geht weiter!
Die neuen Chorproben beginnen am 5. Juni
GOCH. Paul Verheyen, der viele Jahre den Gocher Kolpingchor dirigierte, beendete im März 2026 sein Dirigat. Öffentlicher Schlusspunkt war eine Messgestaltung anlässlich der Generalversammlung der Gocher Kolpingfamilie. Für sein 15-jähriges Dirigat wurde Paul Verheyen gebührend verabschiedet und geehrt.
„Ein Chor ohne Dirigenten geht natürlich nicht.“ Nach vielen Telefonaten konnte man einen Nachfolger finden, so der erste Vorsitzende Norbert Rauenhoff. Mit Thomas Janßen wurde ein bekannter und erfahrener Dirigent gewonnen. Alle Sänger sind glücklich, dass es nun mit dem Kolpingchor weitergeht. „Solch ein Traditionschor darf nicht einfach so aufhören“, so der Originalton von Thomas Janßen. Nun konnten die Sänger ihren Paul auch mit dem neuen Dirigenten verabschieden. Am Freitag, 22. Mai,wurde Paul Verheyen im Beisein seiner Frau Irene im Rahmen der Chorprobe zur Verabschiedung eingeladen.
Norbert Rauenhoff ließ in bewegenden Worten die vergangenen 15 Jahre Revue passieren und erinnerte an besondere Highlights. Unvergessen bleiben die zahlreichen Konzerte auf der Gaesdonck vor mehr als 600 Zuhörern. Innerhalb von drei Wochen waren alle Karten restlos ausverkauft. Nicht enden wollende standing ovations waren der verdiente Lohn für den Dirigenten und Chor. Jetzt erhielt Paul Verheyen Ovationen für sein hervorragendes Dirigat. Es war ein würdiger Abschied. Der Abend wurde abgerundet durch das Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse, das Hans-Josef Peters in bewegenden Worten vortrug.
Die Chorproben unter Thomas Janßen finden wie immer im Gocher Kolpinghaus statt, und zwar freitags von 19.30 bis 21 Uhr. Erstmalig wird ab dem 5. Juni geprobt.
Wer Freude am Singen in einem Chor hat, ist herzlich willkommen zu unverbindlichen Schnupperproben. Ansprechpartner sind alle Sänger.
Thomas Janßen, Paul Verheyen und Norbert Rauenhoff (v.l.). Foto: privat