Klever Betriebe diskutieren mit Bürgermeister
IHK-Unternehmerdialog im Technologie-Zentrum
KLEVE. Kleve ist ein starker Wirtschaftsstandort: ein Einkaufs-Magnet über die Grenze zu den niederländischen Nachbarn hinaus, ein guter Forschungsstandort. Doch die Stadt verliert bei der Verkehrsanbindung. Nur gemeinsam mit der Politik können sich die Betriebe in Kleve für die Zukunft gut aufstellen. Was ihnen fehlt, was positiv läuft und wo es Abhilfe geben muss, darüber tauschten sich die Teilnehmer beim Unternehmerdialog mit Bürgermeister Markus Dahmen aus. Dazu hatte die Niederrheinischen IHK am Dienstag ins Technologie-Zentrum Kleve eingeladen.
„Kleve ist ein vielfältiger und gesunder Wirtschaftsstandort. Damit das auch so bleibt, brauchen unsere Betriebe die richtigen Bedingungen vor Ort. Dazu ist der Austausch mit Stadtspitze und Verwaltung wichtig“, verdeutlichte Eva Folkerts, IHK-Regionalleiterin. Sie gab Einblicke in zentrale Ergebnisse der IHK-Standortanalyse. Kritisch sehen die befragten Unternehmen vor allem die Verkehrsanbindung vor Ort. Die Kritik betrifft vor allem die Schienenwege. Besonders positiv fällt an Kleve auf, dass die Lebensqualität vor Ort als gut bewertet wird.
Im Anschluss stellte Bürgermeister Markus Dahmen seine strategischen Leitlinien und Ideen für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Stadt vor. „Wir werten die Fußgängerzone mit der Neugestaltung des Platzes an der Herzogbrücke auf. Das tut dem Image gut und stärkt unsere Attraktivität bei Gästen. Das tut der Gastronomie gut und den Einzelhändlern. Das alles geht nicht ohne Investitionen. Wir tragen unseren Teil dazu bei, indem wir disziplinierter mit unseren Haushalts-Ausgaben umgehen. Wenn Unternehmen investieren wollen, stehen wir ihnen zur Seite. Für mich heißt das, dass wir unsere Genehmigungen zukünftig schneller bearbeiten müssen.“
Der Bürgermeister der Stadt Kleve Markus Dahmen, IHK-Regionalleiterin Eva Folkerts und der Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK Dr. Stefan Dietzfelbinger. Foto: Niederrheinische IHK/Hendrik Grzebatzki