Die Faultiere freuen sich über Gemüsespieße. Foto: Tiergarten Kleve
27. November 2025 · Kleve

Kleve: Ein Wunschzettel für Tiere

Von Wellnessbürste bis Heutonne: Aktion im Tiergarten

KLEVE. Seit rund einem Jahr leben die beiden Watussirinder Juba und Naima im Tiergarten Kleve und teilen sich eine Afrika-WG mit den Owamboziegen. „Unsere Watussirinder Juba und Naima haben sich sehr gut in unserem Familienzoo am Niederrhein eingelebt“, sagt Tiergartenleiter Martin Polotzek. „Allerdings stellt sich mehr und mehr heraus, dass die beiden richtige Genießerinnen sind. Daher steht eine Wellnessbürste für unsere Watussirinder, mit der sie sich an allen Körperstellen kratzen und massieren können, ganz oben auf unserer diesjährigen tierischen Wunschliste.“

Doch nicht nur Juba und Naima sollen Geschenke erhalten – auch für Zwergseidenäffchen, Luxkaninchen, Zweifarbtamarin und Frettchen stehen tierische Geschenke auf der Wunschliste.

Die Präsente haben unterschiedliche Preissegmente – von einem Gemüsespieß für die Faultiere Frieda und Carlo über einen Kescher zum Einfangen von Seidenreiher und Zwergseidenäffchen bis hin zu Heutonnen für die Owamboziegen. „Unsere Owamboziegen fressen neben dem Streichelzoopellets besonders gerne Heu“, sagt Polotzek. „Daher freuen sich Brinner, Gunnar und Co. über neue Heutonnen, in denen das Heu auf Augenhöhe serviert ist, es aber auch zeitgleich eine kleine Herausforderung und somit eine gute Beschäftigung ist, an das Heu zu gelangen.“

Nachdem der Tiergarten Kleve in den vergangenen Jahren immer häufiger zur Weihnachtszeit gefragt wurde, wie man den Bewohnern eine Freude machen kann, hat der Familienzoo am Niederrhein in den vergangenen Jahren eine eigene Wunschliste hierfür veröffentlicht. „Die Resonanz in den vergangenen Jahren war überaus positiv! Daher starten wir nun mit einer neuen Wunschliste und hoffen auf eine ebenso gute Beteiligung wie im letzten Jahr“, sagt Polotzek.

Doch nicht nur die Erfüllung der Wunschliste sorgt für Freude im Klever Tiergarten, wie Martin Polotzek schildert: „Als gemeinnütziger Verein müssen wir rund 70 Prozent unserer Betriebskosten, die inzwischen auf 1,8 Millionen Euro pro Jahr angestiegen sind, selbst decken. Auch neue Anlagen und Attraktionen wie die neue Stachelschweinanlage, zu der vor Kurzem ein Crowdfunding gestartet wurde, müssen zum großen Teil von uns selbst finanziert werden. Daher freuen wir uns auch sehr über Geldspenden oder den Abschluss einer Patenschaft, die sich auch sehr gut als Weihnachtsgeschenk unter dem Tannenbaum eignet.“

Weitere Informationen, zum Beispiel zu Patenschaften und anderen Spendenmöglichkeiten sowie zu einem Besuch im Klever Tiergarten im Winter, gibt es unter www.tiergarten-kleve.de.

Die Faultiere freuen sich über Gemüsespieße. Foto: Tiergarten Kleve