Klaviersommer mit Konstantin Scherbakov
Programm ist dem polnischen Komponisten Frédéric Chopin gewidmet
KLEVE. Der 36. Klevische Klaviersommer setzt seine Konzertreihe am Sonntag, 26. Juli, mit einem der bedeutendsten Pianisten der internationalen Klassikszene fort: Um 17 Uhr gastiert Konstantin Scherbakov in der Konzertmuschel des Klever Forstgartens und widmet sein gesamtes Programm dem polnischen Komponisten Frédéric Chopin.
Konstantin Scherbakov zählt seit Jahrzehnten zu den herausragenden Konzertpianisten seiner Generation: Bereits als Elfjähriger gab er sein Debüt, den internationalen Durchbruch erreichte er mit dem Gewinn des ersten Rachmaninoff-Wettbewerbs in Moskau. Seither konzertiert er in den großen Musikzentren Europas, Asiens und Amerikas und war unter anderem im Concertgebouw Amsterdam, im Wiener Konzerthaus, im Gewandhaus Leipzig sowie in der Tonhalle Zürich zu erleben. Seine mehr als 60 CD-Einspielungen wurden vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem MIDEM Classical Award. Seit vielen Jahren lehrt Scherbakov zudem als Professor für Klavier an der Zürcher Hochschule der Künste.
Beim Klevischen Klaviersommer präsentiert der Pianist ein reines Chopin-Programm mit den berühmten Nocturnes op. 9, der Fantasie f-Moll, ausgewählten Mazurken, der dritten Ballade sowie dem Andante spianato mit der Grande Polonaise brillante – Werke, die Chopins poetische Klangsprache ebenso zeigen wie seine virtuose Brillanz. Die sommerliche Musikreihe lädt Musikliebhaber ebenso wie neugierige Besucher ein, klassische Musik in entspannter Atmosphäre zu erleben. Die Konzerte finden unter freiem Himmel statt und dürfen ganz unkompliziert genossen werden.
Das zweite Konzert des 36. Klevischen Klaviersommers beginnt am Sonntag, 26. Juli, um 17 Uhr in der Konzertmuschel des Forstgartens. Die Moderation übernimmt Hans Linnartz. Der Eintritt ist frei, Spenden in den bekannten „Spendenschwan“ sind willkommen. Weitere Informationen gibt es unter www.klevischer-klaviersommer.de.
Konstantin Scherbakov zählt seit Jahrzehnten zu den herausragenden Konzertpianisten seiner Generation. Foto: Jen-Pin Lin