KKA: Zwei Kubikmeter Elektroschrott gesammelt
Aktion auf den Wochenmärkten in Goch, Straelen und Emmerich
KREIS KLEVE. Im Mai war das Team der Abfallberatung der Kreis Kleve Abfallwirtschaftsgesellschaf mbH (KKA) auf den Wochenmärkten in Goch, Straelen und Emmerich zu Gast, um speziell über Elektroschrott zu informieren und entsprechenden Abfall auch gleich entgegenzunehmen.
Zahlreiche Bürger machten davon Gebrauch und gaben an allen drei Standorten zusammen insgesamt rund zwei Kubikmeter E-Schrott ab. Dabei wurden auch einige Batterien und Akkus mit abgegeben.
Unter den gesammelten Elektrogeräten waren Rauchmelder, Kaffeemaschinen, Ventilatoren, eine Handkreissäge, Taschenlampen, Mixer, Staubsauger, HiFi-Geräte, Smartphones, Telefone aus allen Generationen und vieles mehr. Laptops und Tablets wurden gesondert gesammelt, auf ihre Verwertbarkeit geprüft und für eine Spende an die Organisation Labdoo (www.labdoo.org) zurückgelegt. In Goch und Emmerich waren die jeweiligen Repair-Initiativen mit in die Aktion eingebunden. Sie nahmen intakte Kabel und Ersatzteile entgegen, um sie später bei möglichen Reparaturen verwenden zu können. Teilweise brachten sich die Ehrenamtlichen auch mit in die Beratung am Stand ein.
Das Team konnte an den Infoständen über 160 Besucher aus den drei Städten informieren. Dabei kamen neben E-Schrott auch Themen wie die Biotonne oder Alttextilien zur Sprache, bei denen es in diesem Jahr gesetzliche Änderungen gab. Auch wurde über die Brände in Müllfahrzeugen und auf Wertstoffhöfen diskutiert, wie sie auch in den Kreisen Kleve und Viersen in diesem Jahr bereits mehrfach vorgekommen sind. Häufig sind falsch entsorgte Akkus oder Batterien die Ursache dafür. „Insbesondere Lithium-Ionen-Akkus gehören auf keinen Fall in die Mülltonne“, warnt Yvonne Kannenberg von der Abfallberatung. „Der Fachhandel, die Schadstoffmobile und die Wertstoffhöfe haben Rücknahmemöglichkeiten dafür. In der Restmülltonne oder sogar dem gelben Sack können sie beschädigt werden und Brände auslösen.“ Sicherheitshalber sollte man die Pole vor der Rückgabe abkleben und bereits beschädigte Geräte oder Akkus in einem Behältnis mit Sand transportieren. In allen drei Städten wurden am Infostand Gutscheine für Reparaturen verlost. Die Gewinner können nun die Kosten für eine beliebige Reparatur bis 50 Euro bei der KKA geltend machen. Alle wurden bereits per E-Mail über den Gewinn informiert. Mehr Informationen zu Abfallthemen sind unter www.kkagmbh.de zu finden oder unter Telefon 02825/9034-20 (Servicetelefon der Abfallberatung) sowie per E-Mail an abfallberatung@kkagmbh.de zu erfragen.
Das Team konnte an den Infoständen über 160 Besucher aus den drei Städten informieren. Foto: Stefan Mülders/KKA