Kevelaer: Treffen zum Kolpinggedenktag
Werner Kemkes für 75 Jahre Mitgliedschaft geehrt
Anschließend begrüßte Lothar Teeuwsen im Namen des Vorstandes die Anwesenden. In seiner Ansprache berichtet er vom Wandel des ehemaligen Gesellenvereins zum Sozialverband, der in seinem Jahresprogramm zahlreiche Aktivitäten vereint, die die Gemeindearbeit vor Ort, aber auch Projekte in ärmeren Teilen der Erde finanziell unterstützt. Dazu gehören aber auch soziale, ehrenamtliche Dienste wie zum Beispiel der monatliche Rollstuhldienst. Es folgte die Ehrung von 22 Mitgliedern die in diesem Jahr 70, 80, 85, 90 oder sogar 95 Jahre alt geworden sind oder bis zum Jahresende noch werden.
Anschließend wurden die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vorgenommen. Für 75 Jahre Mitgliedschaft wurde Werner Kemkes geehrt, der leider nicht anwesend sein konnte. Die weiteren Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft übernahmen der Päses Pastor Klaus Klein-Schmeink und Herbert Heister, Mitglied des Leitungsteams. Rudi van Aaken wurde für 40 Jahre und Norbert Kascher und Lothar Teeuwsen für jeweils 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Nach den Weihnachtsliedern stellte Norbert Kascher das umfangreiche Jahresprogramm für 2026 vor und bedankte sich bei Helmut Hermsen, der in den vergangenen Jahren die Rückenschule durchgeführt hat, die auch in 2026 fortgesetzt werden kann.
In seinem Schlusswort wagt Lothar Teeuwsen einen Blick in die Zukunft der Kolpingsfamilie Kevelaer. Wie sieht es hier in fünf, zehn oder 15 Jahren aus? Man freue sich seit Jahren über Neuaufnahmen, aber ob das so bleiben werde? Der demografische Wandel macht auch hier nicht Halt. Er rief die Mitglieder auf, sich aktiv an den Angeboten zu beteiligen, aber auch aktiv, zum Beispiel durch die Beteiligung in der Vorstandsarbeit, daran mitzuwirken. Der Kolpinggedenktag endete traditionell mit dem singen des Kolpingliedes.
Bei der Ehrung der Jubilare: Herbert Heister, Pastor Klaus Klein-Scheink, Norbert Kascher und Lothar Teeuwsen. Foto: privat